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Cellulitis besiegen ist möglich!

Im Frühling blühen die Frauen auf, machen sich schön, betrachten sich kritisch im Spiegel. Und…oh, Gott! Schon wieder diese verdammte Cellulitis! Liebe Frauen, seid nicht traurig, wenn ihr keine Cellulitis habt, dann seid ihr keine Frau…Spaß! Aber, wie bekannt, jeder Witz beinhaltet nur einen Teil Witz. Östrogen – das weibliche Geschlechtshormon ist in großem Maße für die Entstehung der s.g. Orangenhaut verantwortlich. Und genau deswegen leidet die männliche Hälfte der Menschheit praktisch gar nicht an Cellulitis.

 

Wenn man Cellulitis als Krankheit betrachtet, dann sind die potentiellen Patienten 85% der Frauen. Bei einigen ist weniger sichtbar, bei anderen mehr, die Cellulitis ist aber auf den Hüften fast aller Frauen vorhanden, unabhängig von Gewicht und Alter.

Cellulitis ist der veränderte Zustand des subkutanen Gewebes. Die Cellulitis wird charakterisiert als Hypertrophie der Fettzellen, in welchen sich überschüssige Flüssigkeit ansammelt (der restliche Teil der biochemischen Prozesse, die im Körper stattfinden). Der Blutfluss ist in diesem Gewebe verlangsamt, wegen der Störung des Gleichgewichts in den venösen und lymphatischen Systemen.

Hellhäutige Frauen neigen eher zur Cellulitis, als dunkelhäutige. Der erste Grund für die Entstehung von Cellulitis ist die genetische Prädisposition, die man leider keinesfalls beeinflussen kann. In solchen Fällen entsteht die Cellulitis während der Pubertät.

Faktoren, die die Enstehung von Cellulitis provozieren.

Periode.

Fettleibigkeit.

Hormonelle Störungen.

Übermäßige Verschlackung des Körpers.

Übermäßige Aufnahme kalorienreicher Nahrungsmittel.

Passive Lebensweise.

Enge, einengende Kleidung.

Hohe Schuhabsätze.

Langes Stehen.

Das erste Stadium der Cellulitis – ödematös. In diesem Stadium fangen die Zellen an sich zu vergrößern und die Flüssigkeit anzusammeln. Äußerlich ist diese Art der Cellulitis in der Regel nicht sichtbar, denn bis dahin hat die Haut ihre Elastizität nicht verloren.

Das zweite, das fibrose Stadium der Cellulitis wird durch die Entstehung von Knoten und vergrößerten Kapillaren charakterisiert. Die Haut verliert an Elastizität und die Cellulitis wird sichtbar.

Das dritte Stadium ist das sklerotische. Die Knoten verfließen ineinander und bilden auf der Oberfläche der Haut sichtbare eigenartige Klumpen, die Kapillare vergrößern sich. In diesem Stadium kann man die Cellulitis nur sehr schwer heilen.

Es werden drei Typen der Cellulitis unterschieden: kompakt, weich und ödematös. Der kompakte Typ der Cellulitis ist der Häufigste, aber auch gleichzeitig am schwersten loszuwerden. Ist meistens bei Frauen vorzufinden, die in einem ziemlich guten körperlichen Zustand sind. Die kompakte Cellulitis wird durch kleine, harte und unbewegliche Knoten charakterisieret. Der weiche Typ der Cellulitis ist bei älteren Frauen oder bei Frauen mit Gewichtsschwankungen vorzufinden. Die Knoten beim weichen Typ der Cellulitis sind beweglich. Die ödematöse Form der Cellulitis wird durch schmerzhafte Gefühle, aufgedunsene, kalte und atonische Haut charakterisiert.

Als erstes ist mit dem Kampf gegen Cellulitis gesunde Ernährung wichtig. Man sollte auch seine Aktivität erhöhen und viel sauberes Wasser trinken.

Hier einige gute Ratschläge:

Man sollte die Nahrungsaufnahme von Fleisch, Milchprodukten, Backwaren, Alkohol, Süßigkeiten, Salz, Scharfem, Fettigem und Gebratenem reduzieren.

Sportlich sollte man eher Aerobbelastung bevorzugen (schnelles Gehen, Joggen, etc.). Bei starker Cellulitis ist Krafttraining unerwünscht. Bei vergrößerten Muskeln wird die Orangenhaut noch sichtbarer und auffälliger.

Den Großteil der Nahrung sollte Obst und Gemüse ausmachen, am besten frisch. Frischgepresster Orangensaft säubert die organischen Flüssigkeiten und verringert die Intoxikation.

Östrogene werden von der Leber verarbeitet. Bei „müder“, verschlackter Leber werden die Östrogene im Körper gespeichert und zirkulieren frei im Blutkreislauf. Das verhilft der Entstehung von Cellulitis. Deswegen wird empfohlen die Leber zu säubern oder ihr wenigstens Erholung zu geben, damit sie sich u.a. mit Hilfe von leichtem Essen regenerieren kann.

Lymphodrenage ist eine effektive Möglichkeit Cellulitis zu heilen, jedoch muss man daneben noch die anderen Regeln beachten. Falsche Durchführung der Prozedur der Lymphodrenage ist nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich für die Gesundheit. Man sollte sich nur an geprüfte Spezialisten wenden.

Bei Cellulitis ist es ratsam Massage mit kreisenden Bewegungen einer harten Bürste selber zu machen. Massage sollte man auf trockener Haut machen, angefangen bei den Beinen und bis hin zum Bauch. Nach der Massage sollte man eine Dusche nehmen. Als Ergebnis der regelmäßigen Massage wird die Sichtbarkeit der Cellulitis verringert.

Ein wunderbares Kampfmittel gegen die Cellulitis sind ätherische Öle. Für die Massage sollte man wenige Tropfen des Öls mit Mandelöl oder einem anderen Basis-Öl vermischen. Bei Cellulitis kann man Wachholder-, Grapefruit-, Zitronen-, Rosmarin-, Orangen-, Mandarinen-, Lavendel-, Zypressen-, und Geranienöl verwenden.

Bei der Behandlung von Cellulitis muss man unbedingt auf die Gefäße und Kapillare achten. Für ihre Stärkung kann man verschiedene Pflanzen verwenden. Das sind Blaubeeren, Rosskastanien, Zaubernuss, Goru Kola, Gingko, Hagebutte, Zypresse und rote Trauben.

Kräuter, die die lymphatische Zirkulation verbessern: Rosskastanie, Vogelbeere, Schellenbaum, Birke, Ortosiphon und Löwenzahn.

Das fernöstliche Gewürz Curcuma ist das stärkste Antioxidans und entzündungshemmende Mittel. Curcuma verringert den Entzündungsprozess im Gewebe und in den Kapillaren, säubert die Leber und das Blut, kämpft aktiv mit freien Radikalen. Man kann mit Curcuma Suppe, Salat und sogar Tee würzen. Hauptsache ist, das Gewürz nicht aufzuwärmen.

Strenge Diät, körperliche Anstrengung und Anwendung von Naturprodukten werden Ihnen helfen die unästhetische Entstehung von Cellulitis zu verringer, und vielleicht auch es ganz loswerden!

 

 

Natalia Ivanova (Italien)

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

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Über IF: Natalia Ivanova (Italien)

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One comment

  1. Algen führen dem Gewebe Mineralien, Spurenelemente (Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Zink) und Vitamine zu (Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E). Das tut dem Bindegewebe gut. 🙂 Wundermkittel sind es aber wahrscheinlich nicht… Meine Mutter hat eine Bauchdeckenstraffung in Graz vornehmen lassen… Aber in jungen Jahren sollten Algen ja erstmal helfen!
    Liebe Grüße

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