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Wie die Kanadier Edati verrieten

Nach Meldung der hannoverschen Staatsanwaltschaft, haben im Büro und in der Wohnung des 44 Jahre alten Mitglieds der SPD Sebastian Edati Durchsuchungen aufgrund des Verdachts auf die Mitwirkung des Politikers beim Lagern von Kinderpornografie stattgefunden.

Der Politiker selbst bestreitet alle Anschuldigungen gegenüber seiner Person, aber nach der Durchsuchung legte er sein Amt aufgrund von „Gesundheitsverhältnissen“ nieder. Wie „Der Spiegel“ berichtet, wurde der Politiker von dem Bundeskriminalamt aufgrund eines Tipps der kanadischen Ordnungshüter beobachtet. Im Laufe der letzten drei Jahre hat die kanadische Polizei ein Netz der Hersteller von Kinderpornografie ausgearbeitet. Die Operation ihrer Entlarvung erhielt den Codenamen „Spade“. Die von den Verbrechern gedrehten Pornovideos wurden im Internet in vielen Ländern der Welt verbreitet, Kunden gab es auch in Deutschland. Nach Angaben der Reporter, im Zuge der Untersuchung, die in Hannover stattfanden, in der Wohnung und im Büro von Sebastian Edati, haben die Ordnungshüter beschädigte Festplatten im PC des Politikers mit Spuren der Pornodateien gefunden. Danach dienten als Überprüfung, wie der Fernsehsender NDR in Erfahrung brachte, die Daten darüber, dass Edati zwischen 2005 und 2010 bei der kanadischen Pornofirma Videos und Fotos bestellte, auf welchen nackte Jungs im Alter von 8 bis 14 Jahren zu sehen waren. In der SPD wurden die Ermittlungen gegen Edati mit großem Erstaunen empfangen. Der Vorsitzende der Parteifraktion Thomas Oppermann sagte, dass „die Umstände dieses Falls sehr sorgfältig, schnell und vielseitig geklärt werden müssen“.

 

Tankstelle mit „estländischem Akzent“

 

Die deutsche Bundespolizei nahm zwei estländische Bürger wegen Benzindiebstahl fest, und in ihrem Auto entdeckten sie ein fünf Jahre altes Mädchen. Wie die Presseabteilung der Polizei mitteilt, sind die zwei Estländer in einem Chrysler Voyager mit deutschen Nummernschildern am Nachmittag am Mittwoch auf der Tankstelle in Oberpfalz (Bayern) aufgetaucht, haben mehr als für 85 Euro getankt und fuhren, ohne zu bezahlen, weg. Die deutsche Autobahnpolizei nahm die Ordnungswidrigen eine Stunde später an der Grenze zu Tschechien fest. Im Auto befanden sich der 28-jährige Fahrer, seine 38-jährige Begleiterin und ein fünf Jahre altes Kind. Im Auto wurden auch estländische Nummernschilder gefunden. Die Festgenommenen zeigten den Polizisten ihre estländischen Pässe, aber einen Führerschein hatten sie nicht dabei. Bei der Durchsuchung des Wagens wurde in dem Kofferraum das, in dem Bundesland Rheinland-Pfalz, gestohlene Fahrrad und ein Schlauch zum Abzapfen von Benzin gefunden. Die Festgenommenen erkannten ihre Schuld im Diebstahl des Fahrrads, der Nichtbezahlung des Benzins auf der Tankstelle an, und es wurde ihnen eine Strafe in einer Höhe von mehr als 1000 Euro auferlegt. Wenn man bedenkt, dass sich im Auto ein kleines Kind befand, meldeten sich die Polizisten bei der estländischen Botschaft und versprachen das Kind und seine Taugenichts-Mutter nach Hause zu bringen. Was den Begleiter der Dame betrifft, den 28 Jahre alten Fahrer, so wurde er festgenommen und ihm wurde eine Anschuldigung wegen der Fahren eines Wagens ohne Führerschein vorgewiesen. Wie sich durch die Ermittlungen herausstellte, hat dieses „süße Pärchen“ die deutschen Nummernschilder von einem fremden Auto „ausgeliehen“ und nutzte sie bei dem Diebstahl des Benzins von der Tankstelle.

 

Der dreiste Raubüberfall auf den Inkassobeauftragten

Am Montag etwa gegen 17:40 haben zwei bewaffnete und maskierte Verbrecher einen Inkassobeauftragten am Ausgang aus dem Terminal C des Moskauer Flughafens Scheremetievo angegriffen. Sie richteten auf den Inkassobeauftragten eine Kalaschnikoff, schlugen ihn ins Gesicht, wonach sie aus seinen Händen die Tasche mit 30 Millionen Rubel herausrissen. Nach Angaben der Polizei, verließen die Gangster den Ort des Verbrechens in einem schwarzen Mercedes, wobei sie mit der Vorderhaube die Schranke neben dem Parkplatz zerschmetterten. Einigen polizeinahen Quellen zufolge, befand sich in der Tasche des Inkassobeauftragten der Gewinn einer der Läden im Terminal C.

 

Die Seite wurde von Vitalij Shnayder vorbereitet.

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer.

Foto für Kollage: © Dan Race – Fotolia.com

 

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