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Helau, Hessen; Helau; Taunus!

Frankfurt ist etwas anderes als Köln und Mainz, aber hier feiert man auch die „fünfte Jahreszeit“. Der große Fassenachtszug am vergangenen Sonntag „eroberte“ die Stadt.

 

Mit dabei sind 218 Zugnummern, 2953 Teilnehmer, fast 300000 Zuschauer. Auch in anderen hessischen Städten- Heppenheim, Wetzlar, Fulda, Giessen, Kassel; Oberursel fanden festliche Züge statt.

 

Mehr und mehr, schöner und schöner

 

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Obwohl der Taunus- Karnevalszug genau um 14:11 startete, begann das feierliche Vorprogramm schon um 12 Uhr: in dem Stadtzentrum spielten verschiedene Bands, die Bürger in Karnevalskostümen eilten in die Altstadt um bessere Plätze für sich zu sichern, Süßigkeiten und Getränke zu besorgen. Viele Bäckereien und Cafés waren schon von morgen geöffnet und festlich geschmückt, dazu kamen mobile Grill-Stände mit Würstchen und Kreppel. Viele schauen mit Interesse auf Kostüme seines Nachbarn und zeigen sich selbst gern.

Originelle Bekleidung- nicht aus dem Supermarkt- erregt Aufmerksamkeit und Faszination.

 

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Aber auch gewöhnliche „Hexen“, „Clowns“, „Soldaten“, „Krankenschwestern“, „Mönche“; „Sex-Divas und alle mögliche „Tiere“ und „Vögel“ machten das Bild bunt und fassettenreich.

Wahrscheinlich ist Karneval der beste Platz um Volkseinigkeit zu erleben. Die Alten und Jungen, Familien mit Kindern, Jugendliche und Seniorengruppen. Mit dem Wetter hatte man Glück: blauer Himmel, Sonne, blühende Blumen.

Jedes Jahr gibt es immer mehr Zugnummern, in diesem Jahr erreichte es eine Gesamtzahl von 159. Unter den Neulingen gehört ein Zug eines Asylantenheims.

 

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„Für uns ist es wichtig, dass Tausende Menschen, die an Karneval dabei sind, mal erkennen, dass hier- in ihrer eigener Stadt Flüchtlinge aus vielen Ländern leben und nicht in einer eigenen Wohnung unter von Freunden und Verwandten, sondern unter ganz anderen Umständen. Sie brauchen unsere Hilfe!“, sagt Renate Püschte, ein Mitglied des Vereins „Kunstgriff“, welcher bei der Gestaltung des Zuges half.

Fast alle Teilnehmer des Karnevals vertreten ihre Firmen, Sport- oder Kunstvereine. Der Karneval bietet die beste Möglichkeit für eigene Werbung. Gleichzeitig sichert die Teilnahme am Faschingsumzug eine Möglichkeit in Erinnerung zu bleiben. In dem Stadtmuseum bewahrt man die Fotos von allen Umzügen auf, die gab es schon mehr als 70 Jahre. Und heute bemüht man sich die schönsten Momente des Umzugs zu knipsen.

 

Die Gewinner

 

Der Taunus-Karneval hat noch eine schöne Tradition: Nach dem Zug bestimmt eine Jury die schönsten Fußgruppen und Motivwagen. Der „Ohlenspiegel“ wird für die beste Umsetzung eines lokalpolitischen Themas vergeben (Heinz Ohl, 1930-1995) war ein aktiver Teilnehmer des Karnevals.

Bis heutzutage gibt es aber an dem Taunus-Karneval nicht so viel Politik.

Zwei Stunden des Umzugs sind schon vorbei, die letzten Waggons und Gardas verschwinden. Wir machen uns auch auf den Weg.

 

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                                                                     Lina Zasepskaya, Text und Fotos.    

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über IF: Lina Zasepskaya

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