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Der nicht abgeschickte Brief an M.R.-R.

M.R.-R. sind die Initialen von Marcel Reich-Ranicki, eines bekannten Literaturkritikers und Kommentators der bedeutendsten deutschen Zeitungen. Als ich im Jahr 1994 nach Deutschland kam, habe ich noch mitbekommen, wie er die berühmte Sendung „Das literarische Quartett“ bei ZDF moderierte. In der Regel dauerte die Diskussion eine Stunde, es wurden jedes Mal fünf Bücher der anfänglichen oder wenig bekannten Autoren besprochen.

 

Die übliche Videosequenz wie Illustrationen und Kinoausschnitte gab es in der Sendung nicht. Übrigens wurden auch die Autoren der besprochenen Bücher nicht eingeladen, es wurden zwar musikalische Vorschaubilder eingesetzt, aber die ganze Aufmerksamkeit richtete sich an das „Quartett“ der Kritiker.

Die Sendung wurde erstmals im Frühling 1988 ausgestrahlt, Reich-Ranicki war der erste, der Kritik mit einem breiten Publikum vereinte. „Das literarische Quartett“ wurde sehr schnell sehr populär und zog die Zuschauer wie ein Magnet an. Er war ohne Zweifel die dominante Figur, ein älterer Herr mit Glatze, mit einem scharfsichtigen, aber schwerem Blick hinter der Brille und einem ironischen Gesichtsausdruck. Für sein Alter verhielt sich Reich-Ranicki höchst temperamentvoll, kannte bei den Opponenten keine Gnade und hat die Gegner „niedergeschlagen“. So eine Feindseligkeit war nichts für mich, nichtsdestotrotz beneidete ich ihn um seine kämpferischen Eigenschaften, seine Gewandtheit, sein Scharfsinn, Eigenschaften, die ich nicht entwickeln würde. Allerdings ist professionelle Autorität, die an Neid grenzt noch kein Grund für einen Brief.

            Als ich während meiner Forschungssuche bei der Arbeit an dem Buch „Juden und Russen im Kontext der Geschichte und Kultur“ mich dem 19. Jahrhundert näherte, hat mir Marcel Reich-Ranicki eine hilfreiche Hand geboten.

Ich bin ihm sowohl für das Buch Essay „Über Ruhestöhrer. Juden in der deutschen Literatur“, als auch für die Broschüre „Die Verkehrte Krone. Über Juden in der deutschen Literatur“ dankbar.

Womit sie mich beeindrucken? Vor allem mit den mutigen und kompromisslosen Bewertungen der Stellungen jüdischer Schriftsteller in Deutschland. Wo werden sie sonst als „Outsider und Provokateure“ beschrieben? Man muss gleich hinzufügen, dass die Bedeutung dieses Wortes in der deutschen Sprache keine negative Tönung hat und ist vom Sinn her einem Gärungsmittel ähnlich, das eine Reaktion hervorruft und zu einer Aktion animiert. Ich würde sogar sagen, dass Reich-Ranicki selbst zu den Outsidern und Provokateuren zählt. Mich gewann er für sich durch die fehlende Reverenz hinsichtlich der Titelnation und Versuche scharfe Kanten zu umgehen. Nichts von all den „einerseits,……aber andererseits“, die wir bei uns zu Hause so gewohnt sind.  

Ich war Reich-Ranicki für das Buch „Thomas Mann und die Seinen“ dankbar, denn die bewundernswerte Familie Mann ist für die Deutschen fast dasselbe, was die Königsfamilie für die Engländer ist. Als vor ein paar Jahren die Fernsehserie über die Manns ausgestrahlt wurde, klebten das ganze Land eine Woche lang an den Bildschirmen und ich ebenfalls. Das Buch enthüllte neue Geheimnisse.

Als ziemlich wertvoll entpuppte sich für mich das Buch von Reich-Ranicki „Der Fall Heine“. In dem Titel trat der Autor in Nietzsches Fußstapfen, der seinerseits das Buch übe Wagner kurz vor dem Abbruch der persönlichen Beziehung mit ihm im Jahr 1876 als „Der Fall Wagner“ benannte. Viele bemerkten die Doppeldeutigkeit des Titels: entweder war der Fall (Kasus) oder aber der Sturz Wagners gemeint. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Reich-Ranicki Heine überführte, in dem er ihn als „Das Genie der Hassliebe“ bezeichnete. Gerade nach der Bekanntschaft mit diesem Buch habe ich den Wunsch verspürt, dem Autor zu schreiben und Fragen zu stellen, allerdings habe ich mich nicht getraut.

Vor ungefähr sieben Jahren bekam ich das autobiographische Buch Reich-Ranickis „Mein Leben“ in die Hände. Es kam in Stuttgart im Jahr 1999 heraus und es wurden innerhalb von zwei Monaten drei weitere Auflagen herausgegeben. Auf Russisch erschien es im Jahr 2002 in dem Moskauer Verlag „NLO“. Sowohl die deutsche Ausgabe, als auch die russische Übersetzung bekam ich fast gleichzeitig in die Hand und ich tauchte ein.

            Der Autor wurde in einer jüdischen assimilierten Familie in der kleinen polnischen Stadt Wloclawek geboren und fand sich als 9-jähriger mit den Eltern in Berlin wieder. „Du fährst in das Land der Kultur“, wies ihn seine Lehrerin hin. Allerdings ging das Glück, das der Jugendliche der deutschen Literatur, Musik und Theater verdankte, Hand in Hand mit der Angst vor dem deutschen Barbarentum. Der im Jahr 1938 als Jude nach Polen deportierte, gelang der junge Mann in das Warschauer Ghetto, wo er Schikane, Verluste, Tod der Eltern und des älteren Bruders erlebte. Wie durch ein Wunder haben er und seine junge Frau Tosja in dieser Hölle überlebt. Bis zum Jahr 1958 lebten sie in Polen. Es gelang ihnen nach Deutschland zu kommen, wo sie gezwungen waren, bei null anzufangen. Denn Marcel wurde ja nicht gleich zu einem anerkannten und später einem einflussreichen Kritiker.

„Mein Leben“ ist eine Erzählung von Liebe in ihren vielen Hypostasen, unter anderem von Liebe zur Literatur, denn ohne sie kann ein Kritiker es zu nichts bringen. Es sind Gedanken über das Schicksal und über unsere nicht einfache tragische Zeit, über die jüdische Frage und deutsche Schuld, über die Menschen, mit denen man in Kontakt trat. Es sind Erinnerungen an die Sitzungen der Gruppe 47, an die Begegnungen mit Berthold Brecht und Anna Seghers, mit Ingeborg Bachmann und Elias Canetti, mit Böll, Köppen, Frisch, Grass und vielen anderen. Mit separaten Strichen skizziert der Autor das lebendige Bild des literarischen und gesellschaftlichen Lebens in Deutschland.

            Ein solches Buch sollte man langsam lesen. Aber so wie ich mich kannte, verschlang ich es zunächst einmal. Erst beim erneuten Durchlesen, als ich im Stande war, mich auf die Details zu konzentrieren, ergriff mich der Wunsch, M.R-R. zu schreiben. Warum? Was war der springende Punkt? Als der Autor von dem Umzug seiner Familie aus Polen nach Berlin erzählte, erwähne er die Volksschule, in die er anfangs eingeteilt war. Sie befand sich in Charlottenburg. Für die Leser ist es einfach ein Standort, aber ich stutzte, denn mein Vater, dessen Spuren ich hier jahrelang aufsuchte, wurde ausgerechnet in Charlottenburg geboren. In der Zeit arbeitete ich selbst an der Autobiographie, die ich „Maalot“ nannte und die ersten Kapitel wurden schon geschrieben.

Jetzt war klar, warum ich dem Autor umgehend schreiben wollte: ich erkannte in Reich-Ranicki einen Zeugen. Die Wege des kleinen Marcel und meines Vater konnten sich in Charlottenburg selbstverständlich nicht gekreuzt haben, da mein Vater zwanzig Jahre älter war und zu der Zeit schon in dem Viertel Schöneberg lebte. Aber die Zufälle setzten sich fort! Noch bevor ich die Seiten umschlage, lese ich darüber, dass im Frühling 1930 der 10-jährige Marcel auf das Realgymnasium des Werner von Siemens in Schöneberg ging. Mein Vater war auf demselben Gymnasium und beendete es gleich nach dem ersten Weltkrieg. Natürlich waren sie unmöglich Mitschüler, aber sie könnten dieselben Lehrer gehabt haben! In Gedanken fing ich an, dem Autor von „Mein Leben“ zu schreiben.

            Wenn Sie nur wüssten, Herr Reich-Ranicki, mit welcher Aufregung ich Ihre Erzählung über den Klassenlehrer Doktor Reinhold Knicke, dieser lebendigen Verkörperung des Ihrer Meinung nach deutschen Idealismus las. Sie schreiben, dass er in den 20-gern in der Schulaula Theaterstücke organisierte, während der Schulfreund meines Vaters sich für Theater begeisterte. Es wäre doch möglich, dass er in den Stücken mitgewirkt hat, wenn Herr Knick auch in den 10-ner Jahren in dem Gymnasium gearbeitet hätte. Mein Vater, der zu den deutschen Idealisten gehört, hätte im Publikum sitzen können. Die Sätze sind in Konjunktiv…Die Wahrheit wird man nicht mehr herausfinden können.

            Aber am stärksten gab mir ein kleines Detail keine Ruhe: Sie schreiben, dass Sie nach der Aufnahmeprüfung eine Stunde lang geduldig auf Ihre Mutter „vor dem Schulgebäude auf der Hochenstaufenstraße“ gewartet haben. Auf dieser Straße im Haus 23 lebte mein Vater vor seiner Abreise in die UDSSR (er begab sich im Jahr 1930 vertragsmäßig dahin) und meine Oma Alisa überlebte dort die Jahre des Nationalsozialismus und den Krieg. Das Haus blieb erhalten und wurde in den 50-gern abgerissen. Wenn also nicht mit meinem Vater, so müssten wenigstens mit meiner Oma Ihre Wege gekreuzt haben. Und Sie sind der einzige Mensch auf der Welt, den ich kenne (denn wir haben ja eine Fernbekanntschaft, auch wenn nur einseitig, dank Ihrer Werke), der in den 30-ger Jahren dieselbe Luft wie meine Angehörigen fast jeden Tag auf der Hochenstaufenstraße einatmeten.

Wahrscheinlich sind Sie, Herr Reich-Ranicki, der Einzige, der weiß, dass die Hochenstaufenstraße, eine erstaunliche Straße ist: sie hatte keine gerade oder ungerade Seite, die Häuser waren durchgängig nummeriert und ergaben einen Kreis. Ich habe es ja erst am Ende des vergangenen Jahrhunderts erfahren. Auf diese Straße kehrte mein Vater zurück, der im Februar 1938 aus der Sowjetunion deportiert wurde und vor der Erschießung fliehen konnte (er wurde der Spionage, der antisowjetischen Propaganda und der feindlichen Aktivität beschuldigt). Im Mai musste er schon Beweisaussagen im Gestapo machen (ich habe eine Kopie des Protokolls des Verhörs), und Sie wurden im selben Jahr als Jude nach Entscheidung derselben Organisation nach Polen deportiert. Es gibt unzählige Überschneidungen und Zufälle! Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, sind Sie mir um das doppelte nähergekommen (denn ich bin auch Philologin und liebe Literatur).

 

Sie, lieber Marcel (ich hoffe Sie finden diese Anrede nicht zu familiär? Denn es ist ja nicht die Familiarität des Stärkeren!) haben mir einen unbezahlbaren Gefallen getan. Am Ende des Buches, als Sie die drei Provokationen unter der Devise „Genug von Verboten“! erwähnten (die Geschichte mit dem antisemitischen Spiel von Fassbinder; die Auseinandersetzung der Historiker, als Ernst Noltke und seine Gleichgesinnten sich für den Schutz des Nationalsozialismus einsetzten, aber einen Widerstand bekamen; die Rede von Martin Walser in der Frankfurter Paulskirche, wo er den gefährlichsten aller Vorurteile aussprach), berührten Sie das moralische und politische Klima der BRD.

Die dritte Provokation fand nach meiner Ankunft in Deutschland statt. Eine monatelange Diskussion in der Gesellschaft, die die Rede von Walser zur Folge hatte, seine Auseinandersetzung mit Ignatz Bubis, dem Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, all das geschah vor unseren Augen. Die Aussagen des Schriftstellers haben mich tief getroffen, denn ich kannte einen anderen Walser, den Mitglied der Gruppe 47, der in den 60-ger Jahren nach Abrechnung mit der Vergangenheit verlangte, ich habe von ihm meinen Studenten erzählt. Nun aber gab er eine boshafte Argumentation der Stammgäste der Kneipen und der Rechtsradikalen wider, all derer, denen aus irgendwelchem Grund die Juden nicht gefallen.

Kaum haben die Leidensgeschichten nachgelassen, da äußerte sich derselbe Martin Walser scharf über das Denkmal den getöteten europäischen Juden, das in Zentrum Berlins gerade errichtet wurde. Es gab ein Aufruhr! Die Errichtung wurde gestoppt, das Projekt des amerikanischen Architekten Eisenman wurde der Kritik unterzogen und wurde zur Nachbearbeitung zurückgeschickt. Im Jahr 1999 trifft der Bundestag eine spezielle Entscheidung und im Jahr 2003 geht die Errichtung in vollen Zügen weiter. Im Mai 2005 fand eine festliche Eröffnung des Denkmals statt. Ich weiss nicht, ob Sie es gesehen haben und welchen Eindruck es auf Sie gemacht hat, aber am Ende Ihres Buches haben Sie zugegeben, dass sie kaum solch starke Gefühle erlebt haben, wie in dem Moment, als Sie das Foto, das um die Welt gegangen ist, gesehen haben: Willi Brandt, der auf den Knien vor dem Denkmal dem Warschauer Ghetto stand. Als Sie den hinknienden deutschen Kanzler gesehen haben, dachten Sie, dass Ihre Entscheidung nach Deutschland zurückzukehren, richtig war.

Auch ich und meine jüdischen Landsmänner haben uns die Frage gestellt, ob es nicht ein Fehler war, in die BRD zu immigrieren. Ihr Beispiel zerstreute die Bedenken und somit erlaube ich mir, Ihnen nicht nur im meinem Namen zu danken.

Ich verstehe, dass Sie in Deutschland viele Gegner oder einfach Menschen haben, die neidisch sind. Die Kritiker werden nicht mit Liebe verwöhnt und Sie haben wegen Ihres eigenen Bekenntnisses außerdem noch den Ruf des „literarischen Henkers“ verdient. Übrigens werden Sie stets auch als der literarische Papst bezeichnet. Manchmal kommen die Schläge aber nicht von denen, die Sie in der Luft zerfetzt haben. Nehmen wir nur denselben Martin Walser, auf den Sie hinausschauten und über den Sie respektvoll in den 50-gern geschrieben haben, der entschied, Sie beim lebendigen Leibe zu begraben, indem er das Buch „Tod eines Kritikers“ publizierte. Es kam kurz nach Ihrem 80-jährigen und alle erkannten in der Hauptfigur des unrühmlichen „Bestsellers“ den Jubilar. Ein Skandal entfachte. Aber Skandale sind ja nichts Neues für Sie. Sie haben würdig und sachlich bewiesen, dass die Gerüchte über Ihren Tod stark übertrieben sind, indem Sie 2002 in Ihrem heimischen Stuttgarter Verlag DVA das Buch „Sieben Wegbereiter Schriftsteller des XX Jahrhundert“ herausgegeben haben. Die Auswahl der Darsteller macht mal wieder eine Ehre Ihrem Geschmack: Schnitzler, Mann, Musil, Kafka, Tucholsky, Brecht. Sie verbringen Ihre Zeit in einer tollen Kampagne. Sie haben den Lesern ein unschätzbares Geschenk gemacht, als Sie zum Veranlasser und Kommentator von Ausgaben mit mehreren Bändern wurden wie: „Die besten deutschen Erzählungen“, „Das Beste in der deutschen Poesie“, „Die besten deutschen Kritiker“. Nehmen Sie unsere Anerkennung und unseren Dank entgegen, dafür, dass Sie die Tür weit in die Welt der großen Wortmeister ein Spalt öffnen und uns zu Ihrem Kamin einladen.

Post Scriptum. Drei Jahre später habe ich mich entschlossen, diesen Brief, übersetzt in Deutsch, dem Adressaten durch die Zeitung Frankfurter Allgemeine zu schicken, ohne wirklich zu hoffen, dass er diesen Brief bekommt. Nach circa drei Monaten habe ich unerwartet eine Notiz per E-Mail von dem Sekretär von Reich-Ranicki mit einem Dank und der Entschuldigung für die verspätete Antwort bekommen. Kurz darauf kam ein Päckchen mit dem neuen Buch des Kritikers „Aus persönlicher Sicht Gespräche 1999 bis 2006“, wo die wichtigsten Interviews zusammengetragen wurden, die er ab dem Zeitpunkt der Herausgabe seines autobiografischen Buches „Mein Leben“, das 2009 verfilmt wurde, gegeben hat. Auf dem Vorsatz des Buches eine Aufschrift: Für Grete Ionkis mit besten Dank für einen vorzüglichen Aufsatz. Dahinter eine schwungvolle Unterschrift, Ort und Datum: Frankfurt, 20.03.08. Die Bewertung des angesehensten und dabei des strengstes Kritikers Deutschlands trag ich mit Stolz und bewahre das Buch wie eine Rarität auf.

Wir sind beide Zwillinge: ich bin am 1. Und er am 2. Juni geboren. Er hat es noch geschafft, seinen 93-sten Geburtstag zu erleben. Im September erlosch diese Lichtquelle des Geistes, doch sein Name, seine Bildnis, seine Bücher leben weiter.

 

 

Greta Ionkis (Köln)

 

Professorin, Doktor der Philologie,

 

Mitglied des internationalen PEN-Clubs

 

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

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Über IF: Greta Ionkis (Köln)

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