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Über den Dieselfilter

Oder das, was eine „Blondine“ wissen muss

Über den Rußpartikelfilter wurde viel geschrieben. Von der Rechtfertigung seiner Benutzung bis zu möglichen, mit ihm verbundenen, Problemen.

Heutzutage gibt es den DPF, den RPF, den FAP oder einfach – Rußpartikelfilter. Und man kann nichts damit machen.

 

Leser mit einer technischen Ausbildung oder einem guten technischen Verständnis können eine große Menge an Informationen dazu finden, um detalliert alle mechanischen, elektrischen und letztendlich elektronischen Schemata dieses „Umweltschützers“ zu verstehen.

 

Wir werden auf dem Niveau, welches dem Namen des Artikels entspricht, versuchen es zu verstehen.

Was kann man mit diesem Filter tun und was nicht?

Und schon ist es passiert:

– die Rußpartikelfilterleuchte leuchtet auf

– später, gleichzeitig damit, die Motorleuchte

– und noch später – die dritte Leuchte – das Symbol der Zündkerzen.

Bei den aufleuchtenden Symbolen ist das Auto „begriffsstutzig“ und möchte nicht weiterfahren.

Vorhersehbar. Danach folgt: „Ausgefahren!“ und noch eins (oder auch nicht nur eins) umfangreiches Fahrerschimpfwort.

Aber eilen Sie nicht die Nerven zu verlieren.

Stellen Sie sich vor, dass Ihr Filter einfach im Rauchabzug vom Herd oder vom Kamin angebracht ist. Er „durchsiebt“ die Auspuffgase. Auf ihm bleiben Rußpartikel.

Und der Fakt, dass die Leuchte aufgeleuchtet hat, sagt nur aus, dass sich viel Ruß angesammelt hat. Es wäre besser es sauberzumachen. Natürlich wird der „Schornsteinfeger“ helfen.

 

 

 

Sie haben Ihren eigenen. Er „versteckt“ sich in dem Regenerationssystem des Rußpartikelfilters Ihres Autos. Leider, obwohl er ihr „persönlicher Schornsteinfeger“ ist, arbeitet er nicht regelmäßig. Er ist kein Faulpelz und ist nicht auf 400 Euro Basis eingestellt. Er hat einfach speziell ausgebildete Helfer, die ihm Bescheid geben, wann es an der Zeit ist sauber zu machen. Und erst dann fängt er mit der Arbeit an.

Entweder passiv oder aktiv.

– Im passiven Regime bedeutet, dass wenn Sie auf der Autobahn fahren und die Temperatur Ihres „Rauchs“ – der Auspuffgase – hoch ist.

– Im aktiven Regime bedeutet beim Fahren in der Stadt. Ihr „Rauch“ ist noch kalt, aber den Filter sauber zu machen ist schon an der Zeit. Dann fängt er an „aktiv zu werden“. Wendet verschiedene Techniken an, um die Temeperatur zu erhöhen.

Jetzt, wo wir mit dem „persönlichen Schornsteinfeger“ bekannt sind, versuchen wir doch das Problem mit seiner Hilfe zu lösen.

Aber auch sofort. Nicht morgen und nicht nächste Woche.

Dabei müssen Sie nicht mal die Motorhaube öffnen oder auf die Räder schlagen. Sie müssen auch den Filter nicht durch den Auspuff durchblasen.

 

Sie müssen:

1.      Tanken.

Wenn Ihre Kraftstoffanzeige anzeigt, dass der Tank weniger als ¼ voll ist – dann sofort zur Tankstelle. Und nachtanken. Am besten einen halben Tank voll.

Bei unzureichendem Kraftstoff bleibt der Regenerationsprozess nicht stehen. So ist die Elektronik Ihres Autos gebaut (leider wissen viele Fahrer das nicht).

2.      Auf der Autobahn fahren.

Beim Fahren auf der Autobahn findet die Regeneration im passiven Regime statt. Der Drehzahlmesser muss 2-2,5 Tausend Umdrehungen pro Minute anzeigen. Kann sein, dass Sie dafür, wegen zu viel Verkehr, in einem kleinen Gang fahren müssen. Finden Sie die Zeit wenigstens 50-100 km zu fahren. Glauben Sie mir, das ist es wert.

            Hat nicht geholfen?

            In diesem Fall müssen Sie sich dann an einen Spezialisten weden. Ein „Enzefallogramm“ des Autos machen. Ist vielleicht was mit dem „Gehirn“?

            Vielleicht ist bei den Helfern des „Schornsteinfegers“ nicht alles in Ordnung. Die Sauerstoff-, Differenzial, – Temperatur- und andere Helfer.

            Wenn alles in Ordnung ist, dann ist es wünchenswert den Kfz-Mechaniker zu fragen, ob er nicht eine Notfallregenerationsprozedur mit dem Filter durchführen könnte. Dabei findet alles so statt, als wäre Ihr Auto im aktiven Regime. Aber Sie selbst trinken Kaffee in der Autoservicewerkstatt und der Computer simuliert die aktive Tätigkeit hinter dem Lenkrad des Autos.

            Und wenn auch das nicht hilft, dann sieht es schlecht aus. Dann bedeutet das, dass Sie zu lange nicht auf die Hilfeschreie des Autos reagiert haben.

            Die Mechaniker werden Ihnen vorschlagen, den Rußpartikelfilter zu ersetzen.

            Auch in diesem Fall haben Sie mehrere Varianten.

            – Den Filter gegen einen neuen austauschen.

            Gesamtpreis inklusive der Arbeit 1500 Euro.

            Dauer der Arbeit – ab einem Arbeitstag.

            – den eigenen Filter wiederherzustellen.

            Preis ohne Arbeit – ab 350 Euro, in dem Fall wenn Sie Ihren eigenen Filter mitbringen.

            Wiederherstellungszeit – ab drei Arbeitstagen.

            – Einen wiederhergestellten kaufen.

            Preis ohne Arbeit ab 750 Euro.

            Danach muss Ihr Mechaniker das Gehirn Ihres Autos mit dem neuen oder wiederhergetellten Filter „kennenlernen“…

            Ganz schön teuer…    

 

Im Internet werden Sie mit Sicherheit Informationen über radikale Problemlösungen finden. Ihnen wird angeboten den Filter zu umgehen, rauszuschlagen oder einfach auszuschneiden. Kulibin[1] kann alles und das ist super. Aber…

Das Ergebnis ist zweifelhaft. Das Computerhirn der modernen Autos hat viele Zweige und Funktionen. Es kann solche Manipulationen „falsch verstehen“. Ganz zu schweigen davon, dass diese ganze Operation verboten ist. Außerdem müssen Sie, auch wenn nicht heute, zusammen mit dem TÜV auch eine Abgasuntersuchung – Au, machen.

Abschließend darüber, warum man nicht einfach die Hilferufe des Rußpartikelfilters ignorieren darf und darüber, wie man sein Leben verlängern kann.

Zu den am Anfang des Artikels erwähnten Anzeichen der Filterverschmutzung kann man noch die Erhöhung des Öls im System hinzufügen. Bei unerfolgreichen Regenerationen gelangt ein bestimmter Teil des Kraftstoffs in das Öl. Das ist sehr schlecht für die Turbine und den Motor. Ganz zu schweigen von den tropfenden Stopfbuchsen.

Deswegen, wenn Sie meistens in der Stadt unterwegs sind, fahren sich durch die Straßen im „Sportregime“, also in einem kleinen Gang. (Natürlich nur nachdem die Öltemperatur den richtigen Stand erreicht hat). Dabei müssen die Motorumdrehungen zwei Tausend pro Minute erreichen.

Versuchen Sie, dass Ihr Tank immer mindestens ein Viertel voll ist.

Bei der ersten Möglichkeit nutzen Sie die Autobahn und die Landstraßen.

Und Erfolg Ihnen.

Auf allen Straßen!

 

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer



[1] Iwan Petrowitsch war ein russischer Uhrmacher, Mechaniker, Brückenbauer und Erfinder. Mehr als 30 Jahre lang leitete er die mechanische Werkstatt der Sankt Petersburger Akademie der Wissenschaften, wo er verschiedene mechanische, elektrostatische und optische Geräte, sowie Navigationsinstrumente herstellte. Das Besondere an ihm war, dass er die meisten seiner Fertigkeiten autodidaktisch erwarb (aus Wikipedia).

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Über Roman Magolin (Hannover)

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