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Integrationszentrum Mi&V e.V. – Mitarbeit und Verständigung

„So ist er also, unser Sommer!“

Deutsche lieben und können feiern, verschiedene mehrtägige Festivals und Feiern durchführen, die oft alle mit dem deutschen Wort „Fest“ bezeichnet werden. Als Grund dafür können sowohl staatliche, als auch Volks- und religiöse Feste sein, aber auch traditionelle lokale Feierlichkeiten, denn wahrscheinlich gibt es in jeder Region des Landes von Jahr zu Jahr solche Massenveranstaltungen.

 

 

Und, selbstverständlich, findet die Mehrheit dieser Feste im Sommer statt – die Zeit der guten Laune und idealerweise, des sonnigen Wetters. Und die Region Bodensee-Oberschwaben wurde von der feierlichen Laune überfallen. Charakteristisch ist, dass einer der ersten, die dieses Feststaffel eröffnen, der 22. Internationale Stadtfest in Friedrichshafen wurde, der am 22. und 23. Juni am Ufer des Bodensees stattfand. Charakteristisch deshalb, weil dieses Kultur- und Traditionsforum verschiedener Völker, die in Deutschland leben, – einer Art Zeichen für Toleranz, Verständnis zueinander, und die Bereitschaft der Nationen einen Dialog miteinander herzustellen, ist.

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Der Auftritt der philippinischen Mädchen erweckte eine Sturm von Applaus.

Das Fest fand gleichzeitig auf mehreren Stadtplätzen statt: auf der Jugendszene nicht weit vom Jachtclub, vor den Treppen, die direkt zum See führen, und in der Orchester-„Muschel“, die das Panorama der Promenade von Bodensee schmückt. Das Unterhaltungsprogramm wurde in Anbetracht jeder Zuschauerkategorie gestaltet. Die, die sich in erster Stelle für Volkskunst interessieren, versammelten sich neben beiden Bühnen, auf welchen, einer nach dem anderen, Laientheaterkünstler aus verschiedenen Kulturvereinen auftraten. Italien, Serbien, Herzegowina, Kroatien, Bosnien, Brasilien, Thailand, Philippinen – vor den Augen des Publikums lebten Bilder aus dem Leben dieser und anderer Völker auf, die sich in der Musik und den Tänzen zeigten. Ein besonderes Interesse der Zuschauer erweckten die Auftritte der Tanzgruppe „Kalinka“, die aus Schülerinnen der Balettschule von Svetlana Koop besteht, und der Gruppe der jungen Aussiedler aus Russland mit der künstlerischen Betreuung von Svetlana Werner.

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Die Tanzgruppe „Kalinka“ stellte die russische Kultur auf sehr hohem Niveau dar.

Diejenigen, die sowohl eine Show, als auch exotisches „Brot“ wollten, konnten verschiedene Delikatessen und Gerichte von allen sechs Kontinenten probieren. Asiatische, östliche, südamerikanische, afrikanische Küche – es schien, als könnte man in den Ständen, die auf der Promenade während der Durchführung des großen Festes, aufgebaut wurden, alle nationalen Gerichte der Welt probieren. Außer, wie es sich herausstellte, russische Gerichte. Aus irgendeinem Grund war die vielzählige Gemeinde der russischsprachigen Einwohner des Bodenseekreises nicht in dieser Hinsicht vertreten. Was einige Verwunderung hervorruft, denn wir haben vieles womit wir angeben können und in Bezug auf die kulinarische Kunst zeigen können…

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Jeder Besucher des Festivals war froh, dass er die Möglichkeit hatte exotische Gerichte aus Ländern der ganzen Welt zu probieren.

Kinder, die nach einer Aufführung nicht ruhig bleiben können, haben eine besondere Aufmerksamkeit bekommen. Studenten des Instituts für soziale Berufe aus Ravensburg haben kostenlos für sie „lustige Starts“ und andere aktive Spiele auf den Wiesen veranstaltet.

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Die Vertreterin des Zentrums für Buddhismus verwunderte mit ihrem Können Wassermelonen mit der neumodischen Technik des Carving zu verzieren.

Die Feier endete am Sonntag spät abends mit den Akkorden der Welthits in Ausführung von der einheimischen Berühmtheit – dem Italiener Donato Cillinni, der mit dem Pseudonym Eros auftritt.

Aber die über die Ufer der Bodensee gekommene Ruhe in Friedrichshafen dauerte nicht lange. Am 7. Juli ist die Stadt wieder in die festliche Atmosphäre eingetaucht. An diesem Tag haben der Zeppellin Konzern, die „Erben Zeppellins“, die Einwohner Friedrichshafens und die Stadtgäste das 175-jährige Jubiläum seit der Geburt des berühmten Erfinders des Zeppellins der harten Konstruktion – Graf Ferdinand von Zeppellin, gefeiert. An dieses Datum wurden nicht nur feierliche Veranstaltungen angeknüpft, sondern auch etwas Originelleres. An diesem Tag erschufen die Teilnehmer des Festes die größte Grußkarte in der Größe drei mal fünf Meter, die einen Platz im Guinness Buch der Rekorde ergattern will.

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Im Stadtpark spielt ein Harmonika-Orchester…

Und dann, vier Tage später, ist das beliebte mehrtägige Kinderfest – Seehasenfest gestartet, welches in diesem Jahr ebenfalls sein Jubiläum feiert, das 65. Es dauerte vom 11. bis 15. Juli. Die sommerliche Lieblingsfigur der einheimischen Kinder ist der „Seehase“, der wie immer in einem Schiffchen nach Friedrichshafen kommt und mit sich die Atmosphäre der Freunde und der Märchen bringt.

Und wieder konnten die Bewohner der Region Bodensee-Oberschwaben nur eine kleine Pause zwischen den Festen machen, denn am 19. Juli fing der bekannte „Ravensburger Rutenfest“ an, der das Ende des Schuljahres markiert. Die Traditionen dieses Festes haben jahrhundertealte Wurzeln, denn die ersten Erwähnungen darüber, dass in der antiken Stadt Ravensburg auf den Ländereien des Landes Baden-Württemberg so der Anfang der Sommerferien gefeiert wird, sind noch mit dem Jahr 1645 datiert…

Also sich langweilen und sich die Frage stellen, was man am Wochenende machen soll, müssen wir uns wohl nicht stellen!..

 

Diana Revazova-Meier, Aulendorf.

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

 

 

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über Diana Revazova-Meier

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