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Pseudopolizist, der Räuber

Letzten Donnerstag geschah in Hannover auf der Hoffmann-von-Fallersleben-Strasse (Stadtteil Bothfeld) ein dreistes Verbrechen, infolge dessen eine 53-jährige Frau einen ernsten materiellen Schaden davon getragen hat. Gegen sieben Uhr morgens, als die Betroffene sich in der Wohnung ihrer Mutter im selben Haus befand, wurde sie von einem Unbekannten angerufen, der sich für einen Polizeibeamten ausgab und ihr mitteilte, dass er sich mit ihr dringend in ihrer Wohnung treffen müsse.

Die erschrockene Frau ging sofort die Treppe zu ihrer Wohnung herunter, wo nach einigen Minuten auch der „Polizeibeamte“ eintraf. Er erzählte eine Horrorgeschichte darüber, dass ihre Tochter für einen ernsten Rechtsverstoß von der Polizei festgenommen wurde und in die Ukraine abgeschoben wird, wenn nicht sofort eine „Kaution“ gezahlt wird. Die 53-jährige glaubte dem Pseudopolizisten und gab ihm 350 Euro, wonach er sich unverzüglich zur nächstliegenden Bahnhaltestelle begab. Nachdem der Böswillige weg war, hat die Betroffene festgestellt, dass der Pseudopolizist offensichtlich schon vorher bei ihr eingebrochen ist und ihren Kleiderschrank und die Kommode durchsucht hat, wo er die wertvollsten Sachen gestohlen hat. Währenddessen hat der Verbrecher offenbar die Nummer ihres Mobiltelefons herausbekommen und überlegte sich ganz schnell eine schnulzige Geschichte über das Mädchen und die Abschiebung. Dem Anschein nach ist der Verbrecher ca. 30 Jahre alt, kräftig gebaut und ca. 1,80 m groß. Er sprach Deutsch, jedoch mit einem südeuropäischen Akzent. Während des Verbrechens hatte er ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Jeans an. Die Kriminalpolizei von Hannover bittet die Zeugen sich unter folgender Nummer zu melden 0511 109-5555.

 

 

Mutter – die Kindesmörderin

Nachts am 19. Juni in Lettland, Stadt Ventspils hat eine 27-jährige Frau versucht einen Massenselbstmord zu begehen, indem sie mit ihren Kindern, zwei Jungs, 2 und 3 Jahre alt, von der Brücke in den Fluss Venta gesprungen ist. Die Grenzsoldaten, die sich in der Nähe der Brücke befanden, konnten die Frau noch retten, die zwei Jungs sind jedoch ertrunken und ihre Körper wurden erst ein paar Stunden später gefunden. Gegen die Kindesmörderin läuft ein Prozess nach Artikel „Mord unter besonders erschwerten Umständen zweier oder mehr Personen“. Man muss anmerken, dass dieser Artikel des Kriminalgesetzbuches eine Freiheitsstrafe für eine längere Zeit bis zu einer lebenslangen Haftstrafe vorsieht. Der soziale Dienst hat den Journalisten mittgeteilt, dass die Frau depressiv war und sich mehrmals an die Sozialarbeiter bezüglich der schwierigen sozialen Lage gewendet hat, jedoch hat sie jedes Mal die Beratung des Psychologen abgelehnt. Es stellte sich heraus, dass sie geschieden war und sich bis Anfang 2013 in Mutterschaftsurlaub befand, dabei hatte sie den Status einer Bedürftigen. Im Februar hat sie angefangen zu arbeiten, hat aber schon im April gekündigt. Nach Aussage der Strafverfolgungsbehörde sind sie von dem Versuch dieses Massensuizides, der zu einer Tragödie führte, geschockt. Den Medien zufolge, wurden in Estland und Lettland in den 90-ger Jahren Selbstmorde, unter anderem auch massenhafte, mit einer „beneidenswerten“ Regelmäßigkeit begangen und diese baltischen Länder nahmen bezüglich der Selbstmorde pro Kopf der Bevölkerung die führende Position in Europa ein.

 

Ein bewaffneter Angriff auf das Gefängnis

Nach Angaben der Schweizer Polizei haben am 21. Juni zwei in schwarz gekleidete und bewaffnete Einbrecher das Gefängnis Monfleri in Geneve ausgeraubt. Die Einbrecher drangen in das Gefängnis beim Hochbetrieb des Arbeitstages ein. Sie legten die Beamten und die Wachmänner auf den Boden, indem sie ihnen mit der Waffe drohten, wonach sie dann eine x-Summe von Geld mitgenommen haben und auf dem in der Nähe des Gefängnisses stehenden Motorrad verschwanden. Nach Aussage der Polizisten sind die Verbrecher in das benachbarte Frankreich geflohen und es gelang nicht, sie auf frischer Spur zu ertappen. Glücklicherweise hat keiner der Mitarbeiter einen Schaden davon getragen, aber ihrer Aussage nach, haben sie an diesem Tag einen gewaltigen Schock erlebt, von dem sie sich noch nicht erholt haben. Die Summe des durch die Verbrecher materiell zugefügten Schaden steht noch nicht fest, es wird weiterhin ermittelt und nach den Einbrechern gesucht.

 

Die Seite wurde von Vitalij Schneider vorbereitet

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

Foto: © Dan Race – Fotolia.com

 

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über Vitalij Shnayder (Hannover)

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