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„Schneeball“ der S&K Gruppe

Der in Deutschland entfachte Skandal, der aus Frankfurt am Main stammenden S&K Gruppe zusammenhängt, hat die Interessen der Investoren auf dem Immobilienmarkt zwischen Hamburg und München berührt. Wie bekannt wurde, hat diese Gruppe ab 2006 großen Investoren im Bereich der Immobilien „den Kopf verdreht“, indem sie eine Investitionspyramide „Schneeball“ erschufen, wenn die Dividenden den „alten“ Investoren auf Kosten der neuen ausgezahlt werden.

 

Für die Verschleierung der Betrügerei hat die S&K Gruppe ab 2006 eine Serie an Ködern auf den Markt gebracht mit lauten Namen, wie z.B. „Deutsche S&K, wertvoller Eigentum Nr. 2“, „Vario Prozent“, „Vario Loan“ und ein Fond von kleinen und großen Unternehmen namens MIDAS. Mit diesem raffinierten Schema behielten die Organisatoren fast den ganzen Gewinn für sich, und auf verschiedenen Fernsehkanälen und im Internet sind regelmäßig Videos schicker Präsentationen mit der Teilnahme halbnackter Models und teuerster Autos aufgetaucht. Und in einem Moment hat dieser „Schneeball“ , wie es sich gehört, angefangen zu schmelzen, als er große Löcher im Budget der S&K Gruppe aufwies, dessen gesamtes Kapital sich auf 1,7 Milliarden Euro belief. Nach einigen ernsthaften Überprüfungen hat sich herausgestellt, dass das Schema der Betrüger nicht auf die Auszahlung der Prozente vom Gewinn die Investoren ausgerichtet war, sondern nach dem Schema aufgebaut war, dass die Organisatoren sich das in ihre Struktur investierte Geld aneignen konnten. Dabei galten als Verträge mit den Investoren „mündliche Vereinbarungen“, als Folge welcher in einigen Fällen der Verlust eines Teils oder des ganzen Investments passieren konnte. Als Ergebnis der langjährigen Tätigkeit des „Schneeballs“ der S&K Gruppe waren viele ziemlich erfolgreiche Immobilienfirmen gezwungen Bankrott zu gehen und die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Die Staatsanwaltschaft gab den Hinweis wonach die Bundespolizei in Frankfurt und einigen anderen Städten Dutzende von Durchsuchungen und Festnahmen durchgeführt hat. Zu den Festgenommenen gehört der Geschäftsführer der S&K Gruppe. Einigen Quellen zufolge, werden die Millionenverluste erlittenen Investoren wohl einen Sammelklage erheben, um wenigstens einige Auszahlungen von der insolventen S&K Gruppe durch das Gericht zu erhalten.

 

Das „schärfste“ Argument

 

Am Sonntag, um 19:05, in Hamburg, etwa gegen 21:00 Uhr wurde ein Mordversuch unternommen, wonach am gleichen Abend der verdächtige 35-jährige Algerier festgenommen wurde. Wie die Polizisten von der Kripo feststellten, hat im Prozess eines Streits der 35-jährige Mann mit einem Messer in die Brust seines Gastes, eines 40-jährigen Irakers, eingestochen, der aus dem Zimmer im Wohnheim, wo sich dieser Vorfall ereignete, mit einer tiefen Stechwunde in der Brust und fiel in Ohnmacht vor dem Eingang (Hamburg-Alsterdorf, Sengelmannstraße), rannte.

Als die Nachbarn den im Blut liegenden, fast atemlosen Körper entdeckten, haben Sie den Notruf und die Polizei gerufen, die sofort den Verdächtigen und seine 29-jährige Freundin festnahmen. Nach der Ermittlung wurde die Dame wegen Mangel an Beweisen bezüglich ihres Mitwirkens am Überfall freigelassen, und der 35-jährige Algerier wurde in die Isolierzelle für Untersuchungsgefangene gesteckt. Das Opfer befindet sich in schwerem Zustand in der Reanimation, und die Ermittlungen bezüglich des Mordanschlags laufen weiter.

Mit Marx auf der Schulter

 

In der Nacht auf den Montag hat die Polizei in Trier einen 24-jährigen jungen Mann festgehalten, der auf der Schulter eine Plastikfigur von Karl Marx trug. Den Worten des Diebes zufolge, der zum Moment des Diebstahls sich im alkoholisierten Zustand befand, wollte er mit der Figur des Begründers des Marxismus sein Wohnzimmer dekorieren. Nach Meldung der Polizisten, wurde die gestohlene Figur schon bald auf ihren Platz zurück gestellt. Welche Anschuldigungen dem Verdächtigen vorgeworfen werden, haben die Ordnungshüter nicht mitgeteilt. Die Skulptur, die Karl Marx darstellt, ist Teil des Kunstprojekts, der dem 195-jährigen Jubiläum seit der Geburt des Autors von „Kapital“ gewidmet wurde. Der Initiator des Projekts ist der Maler Ottmar Hörl. Er hat in Trier, welcher die Geburtsstadt des Philosophen-Revolutionärs ist, 500 Statuen zu Ehren Karl Marx in verschiedenen Rottönen aufgestellt.

Trickser-Manipulatoren

Am vergangenen Dienstag in Hamburg, auf dem Steintorweg im Stadtteil St. Georg, wurden von der Kripo-Abteilung PK 11 zwei Einwohner Berlins festgenommen, die in Betrügerei mit Spielautomaten verdächtigt werden. Der Angestellte des an dieser Adresse sich befindenden Wettbüros merkte an, dass zwei Männer unbemerkt irgendwelche Manipulationen mit Geldscheinen durchführen, wodurch Sie ständig „gewinnen“ und die erklingenden Münzen aus dem Spielautomaten bekommen. Der Angestellte schaute sich die Überwachungsvideos an und kam zu dem Entschluss, dass die Manipulationen mit den Geldscheinen tatsächlich stattfanden, außerdem erinnerte er sich auch, dass einer der Verdächtigen schon solche Maschen am gleichen Ort am 24. April vollführte. Mit ihrem „Handwerk“ beschäftigt, haben die Verdächtigen nicht bemerkt, dass die eingetroffenen Polizeibeamten in Zivil sie beobachteten und danach festnahmen. Die Festgenommenen waren eine 34-jähriger Türke und ein 24-jähriger Deutscher. Als Ergebnis der Ermittlungen wurde festgestellt, dass am 22. April die Beschuldigten Spielautomaten in der Spielothek auf der Jarrestraße in Hamburg-Winterhude manipuliert hatten, wodurch sie damals eine große Summe gestohlen hatten. Die Polizisten konfiszierten bei den Tricksern die Gewinnschecks im Wert von mehr als zwei Tausend Euro und drei Tausend Euro in bar. Nach vorläufiger Bewertung beträgt der von den Manipulatoren materielle Schaden mehr als 30 Tausend Euro.

 

Die gefährlichste Stadt Deutschlands

 

Laut der veröffentlichten Kriminalstatistik, ist die gefährlichste Stadt Deutschlands Frankfurt am Main, in welcher im Jahr 2012 16310 Verbrechen im Verhältnis zu ein 100 Tausend Einwohnern begangen wurden. Auf dem zweiten Platz befindet sich Düsseldorf mit 14966 ungesetzlichen Taten, auf dem dritten – Köln mit 14590 Verbrechen. Die ruhigste deutsche Stadt bleibt München mit 7153 Verbrechen im Verhältnis zu ein 100 Tausend Einwohnern. Auf dem zweiten und dritten Platz – Augsburg und Wiesbaden. Dabei hat sich die Spanne zwischen relativ ruhigen und gefährlichen Städten in krimineller Hinsicht in den letzten drei Jahren stark erhöht. Laut der aufgeführten Statistik, verringert sich die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Verbrechens zu werden zusehends von Norden nach Süden: in Berlin in 2012 wurden 14144 Verbrechen im Verhältnis zu ein 100 Tausend Einwohnern verzeichnet, in Hamburg – 12551, im Nordrhein-Westfalen – 8510, und in südlicheren Regionen – Bayern und Baden-Württemberg – nur etwa fünf Tausend.

 

Das kriminelle Filmfestival

 

Im vor Kurzem in Frankreich, in Antibes, stattgefundenen Cannes Filmfestival haben unbekannte Delinquenten ein Diamant-Collier im Wert von mehr als zwei Millionen Euro gestohlen. Es wird angenommen, dass der Diebstahl während des Empfangs stattfand, der für die VIP-Gäste vom Schweizer Juwelierhaus De Grisogono organisiert wurde. Beim Empfang, der in der Nacht am Donnerstag, den 23. Mai stattfand, und dem zwanzigjährigen Jubiläum der Marke gewidmet war, haben die Juweliere ihre Kollektion 800 Gästen vorgeführt, unter welchen den Massenmedien zufolge Paris Hilton, Sharon Stone, Ornella Muti und andere Berühmtheiten waren. Die Veranstalter des Empfangs, jedoch, eilen nicht den Fakt des Diebstahls zu bestätigen und sagen, dass das Collier bei der „Inventarisierung“ verschwunden sein könnte. Wenn der Diebstahl des Colliers doch bestätigt wird, dann wäre das das zweite große Verbrechen dieser Art, wobei das andere während des Festivals, das am 15. Mai eröffnet wurde, stattfand. In der Nacht auf den 17. Mai haben unbekannte Diebe aus dem Hotel Novotel in Cannes den Safe mit dem Schmuck der Firma Chopard im Wert von insgesamt 800 Tausend Euro gestohlen, die zum Ausleihen an die Teilnehmer und Gäste des Festivals vorgesehen waren.

 

Die Seite wurde vorbereitet von Vitalij Shnayder.

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer.

 

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Über Vitalij Shnayder (Hannover)

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