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Cyber-Abwehr des BND

Laut der Sonntagsausgabe von Spiegel Online plant der Bundesnachrichtendienst (BND) in nächster Zeit eine Verschärfung des Kampfes mit der Cyber-Spionage und den Hacker-Attacken auf deutsche Staats- und Industrieunternehmen-Webseiten. Für einen effektiven Kampf mit Cyber-Spionen und verschiedenen Hackern will der BND eine Spezialabteilung schaffen, die aus 130 Mitarbeitern bestehen soll. 

Der Nachrichtendienst hofft für diese Arbeit passende Spezialkräfte aus den deutschen Universitäten anzuheuern. Vor einigen Tagen hat der Hauptvorsitzende des BND, Gerhard Schindler, einen engen Kreis der Bundestagsabgeordneten bezüglich der Gründung der neuen Abteilung für den Kampf gegen die Cyber-Spionage informiert. Schindler zufolge, „verläuft die Suche nach den Spezialisten für die neue Tätigkeitsrichtung des Nachrichtendienstes nur sehr langsam, und der BND muss viel Geld für die Mitarbeit mit Hackern ausgeben, aber auch für Analysen von Firmen, die sich auf Antivirusprogramme spezialisieren“. Der BND errechnet, dass die größten Cyber-Gefahren für die BRD aus China kommen, wo etwa sechs Tausend Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums sich mit dem Diebstahl von hochtechnologischem Know-how der Entwicklerfirmen auf der ganzen Welt beschäftigen. Gemäß der Daten deutscher Geheimdienstagenten, zeigt auch Russland Interesse an der Entwicklung neuer Technologien und stiehlt des Öfteren internationale Geheimnisse mit Hilfe von Geheimdiensthackern, die in der Regel als Privatfirmen getarnt sind.

 

 

„Der menschliche Faktor“

 

Der Skandal zum Thema der Verbreitung von Kinderpornografie erschüttert im Moment die holländische Justiz. Wie sich herausgestellt hat, veröffentlichte die dem Justizministerium gehörende Webseite Rechtspraak.nl regelmäßig Verurteilungen von Personen, die Kinderpornografie verbreiteten, und zusammen mit den Urteiltexten wurden auf der Webseite die Links veröffentlicht, die zu den besagten Kinder- und Jugendpornos führten. Als erste bemerkte die Radiofunkanstalt NOS, dass in den Staatsdokumenten verbotene Videos und Fotos enthalten sind. Nach deren Mitteilung hat das niederländische Justizministerium mehr als 250 Tausend Online-Dokumente überprüft und entdeckte etwa 80 Fälle, in denen Links zu harten Kinderpornos enthalten sind. Nach Meldung der Tageszeitung „De Telegraaf“, wurden Dokumente überprüft, die seit 2008 auf der Webseite veröffentlicht wurden. Das niederländische Justizministerium hat die ungewollte willkürliche Verbreitung von Kinderpornografie mit dem „menschlichen Faktor“ rechtfertigt, was keineswegs die Öffentlichkeit besänftigte, die eine großmaßstäbliche Untersuchung und eine harte Strafe für die Verantwortlichen verlangte. Z.B. Theo Noten von „Defence for Children“ sagte, dass wahrscheinlich die niederländische Polizei oder die Staatsanwaltschaft bald ein Strafverfahren in Bezug auf unwillentliche Verbreitung von Kinderpornografie durch die Staatsstrukturen einleiten wird.

 

Schießerei in der Polizeidirektion

 

Nach Angaben der Bundepolizei, hat am vergangenen Freitag in einer Polizeidirektion in Göttingen ein Mann, der wegen mehrmaliger Fälschung von Dokumenten festgenommen wurde, zwei Polizisten mit einer Pistole verletzt. Wie sich herausgestellt hat, hat der 43-jähruge Mann, der nach Verordnung des Gerichts verhaftet wurde, eine Dienstwaffe eines der Polizisten ergriffen und eröffnete das Feuer, wodurch zwei Ordnungshüter Schussverletzungen an den Beinen erlitten und ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Dieser Vorfall ereignete sich in dem Moment, als der Verhaftete in die Polizeidirektion von Göttingen für die Abnahme von Fingerabdrücken gebracht wurde. Wie genau der schon ein Mal wegen Drogenverbreitung verurteilter Mann die Waffe von einem der Polizisten in Anwesenheit von vier weiteren Ordnungshütern und eines Praktikanten ergreifen konnten, ist bis jetzt noch nicht festgestellt worden. Laut des Oberstaatsanwaltes Andreas Buick, wurde der Schütze erst nach einigen Schüssen auf die Polizisten entwaffnet. Die Ermittlungen hinsichtlich der Schießerei dauern noch an.

„Geklauter Mercedes“

 

Die Bundespolizei teilt mit, dass ein 23-jähriger Hannoveraner im Ruhrgebiet einen gestohlenen „Mercedes S 200“ für 23.500 Euro in bar kaufte. Der Mann fand das Auto im Internet und machte sich sofort auf dem Weg nach Essen, wo der „Verkäufer“ ihm die Autopapiere und die Schlüssel zum Auto übergab. Das einzige Problem bestand darin, dass der Autoverkäufer seinen Personalausweis im Original nicht vorzeigen konnte, sondern nur eine Kopie zeigte, auf welcher man nicht erkennen konnte, ob er wirklich der Besitzer des Autos sei. Trotz alledem unterschrieb der Käufer den Kaufvertrag und übergab dem „Verkäufer“ das ganze Geld. Wie sich herausgestellt hat, war das Auto für den in Northeim wohnenden Vater des Käufers gedacht. Als das Auto dann im Wohnort des Vaters angemeldet werden sollte, hat sich herausgestellt, dass in den Anmeldepapieren einige Ungereimtheiten auftauchen, und die Kfz Zulassungsstelle hat den armseligen Käufer zur Polizei geschickt. Schon bald haben die Rechthüter herausgefunden, dass das Auto Ende Februar in Essen gestohlen wurde, wonach der „coole Mercedes“ dem Käufer einfach konfisziert wurde. Als Folge des ganzen hat der Hannoveraner jetzt weder das Auto, noch das Geld.

 

Vendetta auf cypriotisch

 

Am Samstag hat der 33-jährige Cyprer kaltblütig seine Nachbarn mit Hilfe des deutschen Automatikgewehrs G3 erschossen. Er stürmte in ihr Haus, erschoss sofort den 55-jährigen Nachbar, mit dem er Eigentumsstreitigkeiten hatte, und verletzte dann schwer den 28-jährigen Sohn am Bauch. Nach der blutigen Auseinandersetzung ging er zum nächstgelegenen Supermarkt, wo er noch zwei Menschen verletzte. Noch ein Supermarktbesucher wurde ins Krankenhaus mit einem Herzanfall eingeliefert. Nach Angaben der Polizei ist der Schütze sofort untergetaucht und die Motive, die ihn dazu bewegt haben die Menschen im Supermarkt zu erschießen, sind nicht klar.

 

Operation „Zähne ziehen“

 

Im spanischen Zaragoza hat ein wütend gewordener Zahnarzt einer älteren Dame alle Ersatzzähne herausgerissen, nachdem sie sich geweigert hatte die Rechnung zu bezahlen. Vor einiger Zeit hat das Opfer sich an die Privatklinik bezüglich des Ersatzes ihr fehlender Zähne gewandt. Die Behandlung dauerte fast zwei Monate, und als die Patientin die Rechnung sah, weigerte sie sich einfach diese zu bezahlen, mit der Bemerkung, dass „ihr die teuersten Implantate reingesetzt wurden, um mehr Geld an ihr zu verdienen…“ Als der Arzt das hörte, wurde er wütend, fesselte die alte Frau und riss ihr alle Ersatzzähne heraus – das Ganze ohne Betäubung. Jetzt wartet auf den Arzt ein Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung.

 

 

Die Seite wurde vorbereitet von Vitalij Shnayder

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

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Über Vitalij Shnayder (Hannover)

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