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Integrationszentrum Mi&V e.V. – Mitarbeit und Verständigung

Ein wahrer internationaler…

Wenn wir Frauen, die in den Ländern der ehemaligen UdSSR lebten, Glückwunsche zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März bekamen, waren wir manchmal unschlüssig: „Wieso denn“ international“?! Ein echtes, unseres, sowjetisches, kommunistisches Fest!“

 

Dass es kommunistisch ist, das steht fest – die Ideen des Kommunismus propagandierte inspirierend das „Duo“ der Erschafferinnen dieses Datums – Klara Zetkin und Rosa Luxemburg. Und das Erscheinen dieses „roten Tages“ im Kalender hatte einen bestimmten, revolutionären Hintergedanken – für das Recht und die Freiheit der Frauen zu kämpfen, war wahrscheinlich, zu allen Zeiten in Umständen der sozialen Ungerechtigkeit für die Menschen wichtig.

Zu unserer Zeit erinnert sich wohl keiner an den wahren Hintergrund dieses Festes, und die Namen der deutschen Revolutionärinnen erklingen selten in Zusammenhang mit dem 8. März. Und in der Heimat von Frau Zetkin und Frau Luxemburg, in Deutschland, ist dieses Fest schon lange aus der Liste der offiziellen Feierlichkeiten gefallen.

Die Herstellung von schönem Geschenkpapier ist interessant für Jung und Alt.

Bilder, mit Perlen gestickt, und hübsche Figuren aus Pappmasche werden jedes Interieur verschönern.

Jedoch, die Idee unserer Landesfrauen zu großflächigem Feiern des 8. März, z.B. in unserer Stadt Aulendorf (in Baden-Württemberg) wurde mit einem „Juchu!“ empfangen. Und die Organisation „AKA – Frauentafel“ unter der Leitung von der einheimischen Deutschen Susanne Riest, die mit großer Freude auch die Leitung bei der Durchführung dieses Festes übernahm. Und eine der Aktivistinnen dieser Vereinigung, Antonia Marguart, gebürtig in Kenia, machte einen weiteren Vorschlag – den Frauentag im Stil der afrikanischen Kultur zu feiern. So wurde der diesjährige 8. März in Aulendorf tatsächlich auf internationale Art gefeiert…

Volksfreundschaft: Vera Schorer aus Saratow (auf dem Foto links) probierte mit Freude die nationale Tracht ihrer Freundin Antonia Marguart aus Kenia (auf dem Foto rechts) an.Das Programm des ganzen Tages wurde Die Autorin Ursula Raue aus Aulendorf  stellte ihr Kinderbuch dem Publikum vor ziemlich originell und interessant geplant. Zuerst haben sich in der örtlichen „Säulenhalle“ die Frauen versammelt, die verschiedene kreative „Elemente“ kennen lernen wollten. Lehrer von künstlerischen Kursen der Volkshochschule von Aulendorf führten innerhalb von drei Stunden für alle Interessenten verschiedene Masterkurse durch, während die Interessenten unterschiedliche Maltechniken mit Aquarell und Geschenkedekorierung gelehrt bekamen, Sticken mit Perlen und Weben, Origami und Pappmasche… 

Dann, um 18 Uhr, ist das Hauptprogramm des Abends gestartet, an welchem mehr als hundert Teilnehmer und Zuschauer teilnahmen. Im Rahmen dieses Szenarios gab es auch viel Bemerkenswertes. So konnte die Autorin Ursula Raue, Einwohnerin von Aulendorf, dem Publikum einige Passagen aus ihrem neu erschienenen Buch „Wühlmaus Schimanski – Wann kommt der Frühling?“ vortragen, das von der Familie Schimanski erzählt, die ungeduldig auf den Frühlinganfang in ihrem Erdloch warten.

Auch russische Poesie wurde vorgetragen. Mit einigen Gedichten, die zum 8. März passen, machte die Aktivistin der „AKA – Frauentafel“ Irina Naygum die Zuschauer bekannt.

Hey Kleines, spielen wir zusammen? Leckeres Essen reichte für alle! Den unterhaltsamen Teil des Abends haben die Mädchen aus dem Bereich des Bauchtanzes und der afrikanische Tamtam Spieler Prince gestaltet. 

Und welches Fest ohne festliches Essen?! Darum kümmerte sich Antonia Marguart aus Kenia, die mit Hilfe ihrer russischen Freundin aus Saratow, Vera Schorer, ein echtes „Paradeessen“ aus verschiedenen Gerichten der afrikanischen Küche zubereitete und damit großzügig die Abendgäste fütterte. Die leckeren Sachen reichten für alle!

Und der Schlussakkord des lustigen Abends waren Tänze zu heißen afrikanischen Rhytmen. Die wunderbare Musik suchte DJ Nando aus, der den Diskostammgästen von Ravensburg und Weingarten sehr gut bekannt ist.

Also kann man jetzt mit voller Verantwortung sagen, dass der 8. März Fest nicht nur auf dem Papier ein internationales ist.

 

 

 

Foto des Autors

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

 

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über Diana Revazova-Mayer

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