Start // Artikeln // Politik und Wirtschaft // Über die Sicherheit, die „Kriege in der Wüste“ und die tückischen Asteroiden
Integrationszentrum Mi&V e.V. – Mitarbeit und Verständigung

Über die Sicherheit, die „Kriege in der Wüste“ und die tückischen Asteroiden

Vom 1. bis zum 3. Februar fand in München die internationale Sicherheitskonferenz statt. In dem Infoblatt zu der Konferenz war eine Reihe von Fragen aufgelistet – von der Zukunft der Eurozone bis zu den Kriegskonflikten auf Mali und in Syrien. „Unsere Sicherheit wird in Timbuktu geschützt“,- sagte in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Welt“ der Hauptvorsitzende der Münchener Konferenz Wolfgang Ischinger.

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Mitgliedsländer der NATO von Deutschland eine größere Beteiligung an den Kriegsoperationen auf Mali verlangen, obwohl die Bundeswehr schon einige Transportflugzeuge dahin geschickt hat und versprach schon bald noch zwei zu schicken. Aber die Verbündeten verlangen vom deutschen Kriegsministerium nach Mali eine Kette von Tankflugzeugen zu schicken, und ebenfalls eine Beteiligung deutscher Ausbilder bei der Ausbildung malischer Spezialeinsatzkräfte. Es ist durchaus klar, dass die Finanzierung der Kriegsoperationen der BRD das Land selbst übernehmen muss (d.h. durch unsere Steuern). Aber Fakt ist, dass Deutschland sechs Raketenbatterien „Patriot“ an die türkisch-syrische Grenze geschickt hat, zur Kontrolle des Luftraums über dem im Bürgerkrieg brennenden Syrien. Um den Dienst in diesem heißen Punkt abzuleisten hat die Bundeswehr etwa 400 Soldaten über die syrische Grenze befördert, hauptsächlich sind das etatmäßige Berechnungen der ferngelenkten Raketen. Die Platzierung einiger deutscher Raketen an der türkisch-syrischen Grenze kann man als offenen Widerstand gegen das Asad-Regime werten, mit Hilfe wessen chemische und biologische Massenvernichtungswaffen sehr leicht in die Hände der Terroristen gelangen könnten. Dafür bezahlt ebenfalls unser beinah dehnbares Staatsetat.

Aber man kann nicht das Unumfassbare umfassen – außerhalb des Rahmens des internationalen Forums blieben solche Fragen, wie z.B. der Kampf mit den Asteroiden, die regelmäßig in Erdnähe auftauchen. Nach Angaben der NASA, wird ein Asteroid mit einem Gewicht von 130 Tausend Tonnen und einem Durchmesser von 45 Meter, in weniger als 10 Tagen auf einer Entfernung von 17 Tausend Kilometern von der Erdoberfläche vorbeifliegen. Der Flug des Himmelskörpers, nach Angaben der Wissenschaftler, soll am 05. Februar um 20.25 EUT stattfinden. Dieser Asteroid, der die Nummer .2012DA14 bekommen hat, wurde von den spanischen Astronomen im Februar 2012 entdeckt. Erst wurde angenommen, dass er auf einer Entfernung von 27 Tausend Kilometern von der Erdoberfläche vorbeifliegen wird, aber vor Kurzem wurden die Berechnungen korrigiert. Für einen Vergleich kann man sagen, dass die TV-Satelliten sich auf einer Entfernung von 35 Tausend Kilometern von der Meeresoberfläche befinden. Bei einer derartig kleinen Entfernung des Flugs über der Oberfläche unseres Planeten wird der Asteroid einen fühlbaren Einfluss auf das Magnetfeld ausüben, und genau zu berechnen, ob der Asteroid auf die Erde treffen wird oder nicht, ist momentan nicht möglich. Spezialisten haben berechnet, dass wenn der Asteroid doch auf die Erdoberfläche trifft, dann wird die Explosionsstärke 2,4 Megatonnen betragen. An dieser Stelle wollen wir anmerken, dass die Explosionsstärke der Atombombe, die die Amerikaner am 6. August 1945 auf Hiroshima warfen, „nur“ 18 bis 20 Kilotonnen betrug, was zum Tode von 160 Tausend Menschen führte. So kommt es, dass es keine realen Mittel im Kampf gegen den Asteroiden gibt, und die internationale Versammlung zählt das Problem mit den Asteroiden überhaupt nicht zu einer realen Frage bei der Sicherheit der Welt. Mit anderen Worten, wir müssen, wie Versuchskaninchen, sitzen und abwarten, ob der Asteroid auf die Erde trifft oder vorbeifliegt. Und die Finanzmittel der Weltversammlung, die dafür bestimmt sind, universelle Mittel für den Schutz vor zerstörenden Himmelskörpern zu entwickeln, werden in zweifelhafte Projekte für die Kulturalisierung kriegerischer und wilder Stämme in der afrikanischen Wüste investiert.

 

 Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über Vitalij Shnayder (Hannover)

Auch lesen

Politikerin mit Migrationshintergrund steht auf dem achten Landeslistenplatz zur Europawahl

Die gebürtige Georgierin und Dipl. Juristin Keti Langrehr entspricht nicht dem Klischee von Politikern. Sie ist …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Яндекс.Метрика