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„Geben Sie das Geld her oder ich erschieße alle…“

In Frankfurt am Main ereignete sich am hellichten Tage ein echter Kriminalthriller: vor den Augen des verwunderten Publikums griff ein bewaffneter Räuber zwei Geschäftsleute an, die in einer der Baken 45 Tausend Euro abhoben. Nach Meldung des Polizisten Manfred Füllhardt, drang ein bewaffneter Mann in das nicht weit von der Bank geparkte Auto ein, als die Geschäftsleute versuchten sich in das Auto zu setzen.

 

Mit der Waffe drohend, verlangte der Verbrecher von den Geschäftsleuten das Geld, doch einer von den beiden schaffte es aus dem Auto herauszuspringen und nach Hilfe zu rufen. Nach der Flucht des Geschäftsmannes floh auch der Verbrecher sehr schnell. Der zweite Unternehmer versuchte den flüchtenden Räuber zu verfolgen, aber verlor seine Spur, nachdem der Verbrecher in eine naheliegende Arztpraxis hineinlief. Die Polizei und die Spezialabteilung SEK sperrten die nähere Umgebung ab und auch den Weihnachtsmarkt Roßmarkt. Einem der Geschäftsmänner zufolge drohte der Räuber „alle zu töten und Selbstmord zu begehen“. Laut der Polizei konnte der Räuber nicht nach der heißen Spur festgehalten werden, aber die Fahndung nach ihm wird fortgesetzt. Nach Meldungen vieler Augenzeugen des Vorfalls, versteckten sich die erschrockenen Menschen in nahegelegenen Geschäften und Bars und einige filmten die Geschehnisse mit ihren Handys. Ob der Polizei der Name des dreisten Räubers bekannt ist, ist momentan unklar, aber er wird auf etwa 31 Jahre geschätzt.

 

 Nachgemachte Fahrkarten

Ein 30-jähriger Busfahrer wurde vom Münchener Landesgericht für die Fälschung von Monatsfahrkarten über eine Summe in Höhe von über 240 Tausend Euro für schuldig erklärt. Während des Gerichtsprozesses hat sich herausgestellt, dass bei der Fälschung der Busfahrkarten er Hilfe von seiner 30-jährigen Freundin, seiner Schwiegermutter und seines alten Freundes und dessen Frau erhielt. Im Anhörungsprozess bekannten sich alle Beschuldigten als schuldig in der Fälschung und dem Vertrieb von gefälschten Fahrkarten. Wie die Ermittlungen zeigten, beschaffte der Hauptmacher regelmäßig das Papier, aus welchem echte Fahrkarten erstellt werden, und auch die spezielle Software. Zu Hause stellten er und seine Frau über längere Zeit „linke“ Fahrkarten und brachten sie ziemlich erfolgreich in Umlauf. Die hergestellten nachgemachten Produkte übergaben die Eheleute ihren Komplizen für den Vertrieb „mit Rabatt“ in Höhe von 10 Euro.

Wie sich herausgestellt hat wurde der Angeklagte schon ein Mal wegen Fälschung von Fahrkarten in 2011 verklagt. Damals ist er mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Gerade im ersten Ermittlungsprozess hatte sich herausgestellt, dass das Ausmaß der Fälschung viel größer war, als man annehmen würde.

Da dem Münchener Verkehr- und Tarifverbund (MVV) ein Schaden in Höhe von mehr als 240 Tausend Euro zugefügt wurde, droht dem Angeklagten eine echte Gefängnisstrafe. Welche Strafe die anderen Mitglieder der Fälschungsgruppe bekommen werden, wird das Gericht entscheiden.

 

 Messerstecherei auf der Straße

Am vergangenen Sonntag, etwa gegen 9:45 hat die Polizei in Hannover nach heißer Spur einen 35-jährigen Verbrecher, der gefährliche Messerverletzungen seinem 30-jährigen Bekannten zufügte, verhaftet. Nach Angaben der Ordnungshüter fand zwischen den Teilnehmern des Dramas ein Streit auf der Kreuzung von Varrelmannstraße und Prüßmanstraße (Limmer) statt. Während des Streits stach der 35-jährige Mann mehrere Male mit einem Messer auf seinen Gegner ein, der blutüberströmt auf den Bürgersteig fiel. Ein zufälliger Fußgänger wählte den Notruf. Als die Polizei am Tatort ankam, nahmen die Beamten den mutmaßlichen Täter nicht weit vom Ort des blutigen Dramas fest. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Im Moment befindet er sich im Koma. Die Polizei bittet Augenzeugen dieses Verbrechens sich unter der Nummer 0511 109-5555 zu melden.

 

 Maskenshow

In der Nacht von Freitag auf Samstag verübten zwei Verbrecher in Masken in Hannover einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Kiosks. Etwa gegen ein Uhr nachts, als der 19-jährige Verkäufer sich noch im Kiosk befand, kamen zwei bewaffnete Männer in den Kiosk. Einer hatte eine Pistole (die Polizei nimmt an, eine Gaspistole), der andere hatte einen massiven Schläger. Sie verlangten Geld und Zigaretten, aber kriegten ein Nein als Antwort. Danach schoss einer der beiden in die Luft und der zweite schlug den Verkäufer mit dem Schläger auf die Schulter. Der Verkäufer begriff, dass die Räuber keinen Halt vor gar nichts machen werden und gab ihnen das ganze Kassengeld und einige Zigarettenschachteln. Danach machte sich das kriminelle Duo schnell aus dem Staub. Beide Räuber sind etwa 20 Jahre alt, 175 bis 185 cm groß, und hatten blaue Jeans. Einer der Verbrecher hatte eine schwarze Jacke. Die Kripo der Stadt Hannover bittet mögliche Zeugen sich unter der Nummer 0511 109-5555 zu melden.

 

 Silikonbrüste – geprüftes Mittel gegen Revolverkugeln

Die Kanadierin Ellin Likeness behauptet, dass ihre Silikonbrust ihr das Leben rettete, während diese den Verlauf des Kugelflugs änderte. Im Gericht im Fall ihres Ex-Liebhabers erzählte sie, dass sie eines Tages entschied mit ihm Schluss zu machen und ihn aus ihrem Auto zu schmeißen. Als der Mann, der 61-jährige Fernando Hora, die unangenehme Nachricht hörte, holte er ohne unnötige Worte die Pistole hervor und schoss auf sie. Die Kugel ging durch ihre linke Schulter, durch ihr linkes Implantat, streifte die Brust und kam durch das reche Implantat raus. Ellin schaffte es bis zum nächsten Imbiss zu kommen, wo für sie der Notarzt gerufen wurde. Nach dem Rehabilitationskurs und der Erlaubnis der Ärzte, machte die Frau noch eine Brustvergrößerungs-OP. Ihrem Ex-Freund droht eine lange Gefängnisstraße für den Überfall, Anschlag und illegalen Waffenbesitz.

 

 Junger Gangster

In der estländischen Narva versuchte ein 14-jähriger Teenager eine Wechselstelle auszurauben.

Nach Angaben der Polizei, kam der Junge mit einer Spielzeugpistole in die Wechselstelle und richtete diese mit den Worten „Gib Geld!“ auf die Angestellte. Die erschrockene Frau drückte auf den Alarmknopf und benachrichtigte somit den Wachdienst und die Polizei über den Überfall. Den Worten der Augenzeugen zufolge, als die Polizisten den jungen Räuber aus dem Gebäude hinausführten, ertrank er buchstäblich in eigenen Tränen. Ob das eine Art Streich war oder ein echter Überfall, ist unklar. Man muss sagen, dass es in der mit Russland angrenzenden Narva etwa zehn Wechselstellen gibt, und bewaffnete Überfälle auf die Angestellten finden mit beneidenswerter Regelmäßigkeit statt.

 

Die Seite wurde von Vitalij Shnayder vorbereitet

Aus dem Russischen von Yevgeniya Marmer

 

Bild: © jonasginter – Fotolia.com

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Über Vitalij Shnayder (Hannover)

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