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Über den Maya-Kalender, das Ende der Welt und die Spekulationen

Wenn man dem Kalender der Maya-Indianer Glauben schenkt, dann wird sich das Ende der Welt genau am 21.12.2012 ereignen. Und obwohl die Wissenschaftler nicht raten an absurde Vorhersagen zu glauben, diskutieren Astrologen und Propheten aus verschiedenen Bereichen, wie das erwartete Weltende aussehen wird.

 

Zum Beispiel, der Lama aus dem Kloster Gyandrek bei Kailas, bekannt als Orakel der Shambhala, teilte der NASA über das bevorstehende Ende der Welt mit und erzählte, wie man die Apokalypse überleben kann. „… ab dem 21.12.2012 wird die Erde die „galaktische Nulllinie“ passieren. Das ist ein besonderer Weltraumzustand, in welchem jegliche Energien erlöschen und sich nicht ausbreiten können. Eine totale Finsternis und Stille wird eintreten. Die Elektrizität und die Verbindungen werden zusammenbrechen. Die Dunkelheit wird von Lichtexplosionen und dem Spiel von Licht und Schatten unterbrochen. Ab und zu kann es scheinen, dass Gestalten umher wandeln – als ob die Toten aus den Gräbern auferstanden wären. Die Erde wird von Zeit zu Zeit leicht erbeben – wie bei einem unbedeutenden Erdbeben. Einige Gebäude könnten zerstört werden“, warnte der Lama. „Die Tiere der Erde werden schon im Voraus die Ankunft der „kosmischen Dunkelheit“ spüren und werden sich in ihren Höhlen verstecken. Die Menschen in den Städten werden es nicht im Voraus merken, deswegen wird es Opfer geben, Wahnausbrüche. Es können dabei zehn Prozent der Bevölkerung umkommen.“

Wie Sie sich schon denken können, hat dieser „erleuchtete“ Lama im Weiteren konkrete Handlungsvarianten vorgeschlagen: die Städte verlassen und in die Natur fahren, mit einem Vorrat an Konservendosen und Kerzen, die Vorhänge zuziehen und nicht aus dem Fenster schauen, seinen Augen und Ohren nicht glauben, etc.

Und diese wunderbare Botschaft schickte der Lama direkt an die NASA. Scheinbar, um alles furchteinflößender zu gestalten.

Sogar ganz oberflächlich betrachtet, verträgt die Botschaft des Mönchs keine Kritik. Zum Beispiel, wohin verschwindet der Schall, wenn er über die Luft in Form von akustischen Schwingungen transportiert wird? Denn die Luft, dem Lama nach, wird ja nicht verschwinden.

Und jetzt zum Thema der Elektrizität. Der elektrische Strom, der nicht im offenen Raum, sondern durch geschlossene Leitungen fließt und elektromagnetisch ist, wir aus diesen Leitungen nicht verschwinden, vorausgesetzt natürlich, dass ihn keiner abschaltet. Und das mit den Vorhängen vor den Fenstern ist auch Quatsch, denn wer, bitte schön, nimmt Fenster mit in die Natur? Alles in allem erinnert das an die Szene aus dem Film, in welcher die Protagonistin mit Pathos sagt: „Und dann wird die Erde auf die kosmische Achse aufspringen“.

Aus dem oben gesagten kann man nur einen Schluss ziehen: die Offenbarungen des Lama zielen auf die Auslösung von Massenpanik. Hinter seiner „Botschaft“ lässt sich der Wunsch durchblicken einen großen Andrang um die in der Natur notwendigen einfachen Produkte, wie Konservendosen, Kerzen, Zelte, usw. zu erwirken. Man könnte annehmen, dass es viele geben wird, die in die Natur strömen, mit Konservendosen und Petroleumlampen im Gepäck. Und der Gewinn der Händler, die mit „für das Überleben und die Apokalypse notwendigen“ Produkten handeln, wird stark wachsen.

Ich glaube, dass unsere Leser weder ungebildet, noch nervenschwach sind. Das bedeutet, dass sie einfach lächeln und wie gewohnt weiterleben werden.

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Über Vitalij Shnayder

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