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Reifenwechsel? Aber klar doch!

Tja… Eine Strafe in Höhe von 40 bis 80 Euro für einen nicht zeitgemäßen Winterreifenwechsel und dazu noch ein Punkt in Flensburg, sind nicht so gut. Außerdem, im Falle eines Unfalls, würde Ihre Kfz-Versicherung den Schaden entweder teilweise oder sogar gänzlich nicht ersetzen. Und das kann ganz schön teuer werden.

 

 

Selbstverständlich können Sie den ganzen Winter über Sommerreifen benutzen, vorausgesetzt Sie müssen nicht bremsen oder manövrieren – in anderen Worten: wenn Sie die Garage nicht verlassen. Aber wenn Sie wirklich fahren müssen, dann müssen Sie auch Ihr Auto zur richtigen Zeit „die richtigen Schuhe umziehen“. Sie tragen ja auch immer saisongerechte Schuhe…

Reifen Gro-e

 

Bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen gefahren 40,- EUR, 1 Punkt.
Bei Behinderung 80,- EUR, 1 Punkt
Bußgeldkatalog 2012.

 

Aber wann genau man die Sommer- gegen Winterreifen wechseln soll, ist nirgendwo vermerkt und muss jeder selbst entscheiden.

Lassen Sie uns doch hier dieses Problem klären, und um das verständlicher zu machen, schauen wir doch erst einmal an, wie die Reifen für Ihr Auto hergestellt werden: http://www.youtube.com/watch?v=eB25R_E8Pqc.

Kein einfacher Prozess, oder?

 

Bei der Herstellung von Winterreifen wird die Gummimischung, unter anderem, so ausgewählt, dass bei niedrigen Temperaturen die Reifen ausreichend elastisch sind. Das erlaubt eine hinreichende Verzahnung und Kraftübertragung mit dem Untergrund.

Das wird mit Hilfe einer speziellen Gummimischung aus verschiedenen Komponenten erreicht. Die Zusammensetzung dieser Mischung ist selbstverständlich das Geheimnis eines jeden Herstellers, aber wenn man die Grundkomponenten kennt, kann jeder seine Fantasie spielen lassen.

Grundkomponenten:

          zum ersten, natürlich, Kautschuk, heutzutage überwiegend synthetisch (Erdölprodukte),

          technischer Ruß (technischer Kohlenstoff),

          Siliziumsäure, mit Hilfe welcher die Hersteller versuchen den technischen Ruß komplett zu ersetzen,

          Zusatzstoffe, wie Schwefel, Öl, Harz, usw.

 

Also benutzen die Hersteller unterschiedliche Mischungen, weshalb die Temperaturen, bei denen ihre Reifen „erfrieren“ und gefährlich werden bei allen unterschiedlich sind. Aber das sind Grenzbedeutungen. Und wir werden, selbstverständlich, verallgemeinern.

Deshalb bleiben wir bei einer Temperatur von +7° C stehen.

Aus Erfahrung ist das genau die Temperatur, bei Unterschreitung welcher… Also, bei unter +7°C fangen die Reifen an Ärger zu machen. Man sollte auch die Formulierung „Bei winterlichen Verhältnissen…“ aus dem Bußgeldkatalog im Hinterkopf behalten. Das bedeutet, dass wenn Sie bei Schnee oder, Gott bewahre, bei Glatteis, mit Sommerreifen unterwegs sind, Sie sich und allen anderen am Besten den Gefallen tun das Auto, so schnell wie möglich, zu parken und…

die richtige Antwort aus den drei folgenden Lösungsvorschlägen zu wählen:

          den ADAC rufen, obwohl in diesem Fall der Dienst nicht von der Versicherung abgedeckt wird,

          seine Frau anrufen, die ein Set Winterreifen mitbringen soll (rate ich Ihnen nichts) oder

          auf den Frühling warten.

 

Und da in allen drei Fällen Sie dann sowieso alles Ihrer Frau erklären müssten, wechseln Sie die Reifen lieber rechtzeitig.

Was sagt die Wettervorhersage?

Winterzeit? Dann ist es Zeit!

Übrigens, haben Sie die richtigen Reifen schon gekauft?

Wenn Sie bis jetzt noch keine Winterreifen gekauft haben, dann…

Autoreifenhersteller gibt es, wie auch Produktionsmarken, eine große Menge.

Die richtige Wahl ist demnach schwer zu treffen.

Natürlich kann man nicht eindeutig sagen, dass z.B. Dunlop gut und Nokian schlecht ist. Übrigens kann man auch nicht sagen, dass M+S-Reifen (Matsch und Schnee) im Winter schlechter sind, je sauberer das Winterwetter ist.

 

Was soll man also machen?

Tests können bei der Entscheidung helfen.

Der ADAC-Test ist wohl der bequemste, wenn Sie eine optimale Lösung in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis finden wollen. Schauen wir uns doch z.B. die Winterreifen der

Größe 205/55 R 16 H an: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/winterreifen/2012_winterreifen_Test_205_55_R16.aspx?ComponentId=147067&SourcePageId=31821

 

Hier, wie wir sehen können, kann man die Varianten abhängig davon auswählen, welches Wetter in Ihrer Region am häufigsten herrscht. Viel oder wenig Schnee, Glatteis, trockene oder nasse Straße, usw. Also, was für Sie wichtiger ist. Denn ideale Reifen existieren nicht. Jeder Reifen hat seine positiven und negativen Seiten. Außerdem, natürlich, als wichtige Faktoren erweisen sich ebenfalls der Preis, die Abnutzung und der Lärmpegel. Also muss man die goldene Mitte suchen.

Die Bewertungen sind wie in der Schule. Note Eins ist am Besten. Haben Sie schon ausgewählt?

Schauen wir uns doch das Ganze an dem Beispiel des heimischen hannoverschen Continental an (obwohl momentan auf den Reifen von Continental der Aufdruck „Made in

Poland“ zu finden ist…): http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/winterreifen/2012_205_55_R16_details.aspx?testId=125&recordId=2709

 

Wie wir sehen, ist die Durchschnittsnote 2,1. Besonders gut „halten die Reifen die Straße“ bei Schnee und Glatteis. Die anderen Parameter sind durchschnittlich. Erzeugen Lärm. Aber schauen Sie, welche Bewertungen in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch und die Abnutzung haben. Einfach exzellent. Nicht ganz billig, natürlich – 106 Euro für den Mantel, aber Sicherheit kostet Geld.

 

Keine einfache Wahl, aber wer hat gesagt, dass es einfach sein wird?

Einfachere Tests haben die Reifenverkäufer. Wir raten Ihnen sich die folgende Website anzuschauen: http://www.reifen.com/de/TyreSize/DetailTyre/CarWinter/205-55-R16/0/False/False/none/205-55-R16-91T-WinterContact-TS-850/15105850

 

Diese Firma hat unzählige Filialen in Deutschland, wo man die Möglichkeit hat sich mit den Verkäufern zu unterhalten und eine ausführliche Beratung zu erhalten. Außerdem, ist in jeder Filiale ein Reifenmontageservice vorhanden.

Die zweite, unserer Meinung nach, interessante Verkäufer-Firma können Sie auf der Website http://www.reifendirekt.de/ finden, und einen Reifen von deren Seite aussuchen: http://www.reifendirekt.de/cgi-bin/rshop.pl?details=Ordern&cart_id=21615417.100.23852 &typ=R-222428&ranzahl=4&Breite=205&Herst=Continental&Quer=55&Felge=16&Speed =H&weiter=0&kategorie=6&Ang_pro_Seite=20&Transport=P&dsco=100&sowigan=Wi

 

Hier können Sie unzählige Tests ansehen. In diesem Fall von:

– ADAC

– AUTO BILD.

Аuto Motor und Sport.

– Auto Zeitung.

– AUTO Straßenverkehr.

– TCS -Technik, Umwelt und Wirtschaft.

 

Diese Tests, wie wir schon gesagt haben, sind vereinfacht, aber ermöglichen einen Überblick.

Diese Webseite ist auch deswegen gut, dass Sie hier für die Montage einen Autoservice in Ihrer Gegend aussuchen können. Sie müssen nur ihre PLZ und die Entfernung, die Sie bereit sind zurückzulegen, angeben.

 

Achtung! Jeder Autoservice hat auf seiner Seite die Preise für die Montage ausgewiesen, die sich stark voneinander unterscheiden.

 

Wir raten außerdem die Lieferung der Reifung unmittelbar an den ausgesuchten Autoservice zu veranlassen. Denn wenn Sie die Reifen, z.B. mit Hauslieferung bestellen, dann werden Sie keine Garantie erhalten.

Sobald die Reifen an den Autoservice geliefert werden, werden Sie benachrichtigt und können einen Termin für die Montage vereinbaren. Wenn Sie ein zweites Felgen-Set besitzen, dann ist es sinnvoll diesen schon im Voraus zum Service zu bringen – um Zeit zu sparen.

Die Wahl liegt bei Ihnen.

Und, Mitglieder der ADAC, bekommen in der Regel einen Rabatt.

reifen1 Dot 

Und, zum Nachtisch, für Liebhaber des Sparens, kann man auch gebrauchte Reifen kaufen.

Abgesehen von der Profiltiefe, der winzigen Risse und der Gleichmäßigkeit der Abnutzung, vergessen Sie nicht auf das Produktionsdatum zu achten. Das ist die DOT-Nummer. In diesem Fall interessieren wir uns für die letzten vier Ziffern. Das Produktionsdatum 3606 bedeutet, dass der Reifen in der 36ten Woche des Jahres 2006 hergestellt wurde. So einen Reifen sollte man besser nicht kaufen, auch wenn dieser ein super tolles Profil aufweist. Schon zu alt. Sechs Jahre ist ein ziemlich respektables Alter für einen Reifen.

Außerdem, im Fall von Gebrauchtreifen, wissen Sie nicht einmal, unter welchen Umständen diese benutzt wurden. Wie oft ist das Auto in diesen „Schuhen“ auf den Bordstein „gesprungen“? Hat dabei der Reifen vielleicht den Sicherheitsring beschädigt?

 

So, jetzt haben wir unsere „Schuhe umgezogen“. Eine Strafe droht uns nicht mehr. Das Auto „steht auf der Straße“.

Und das ist gut. Bleibt nur die Aufmerksamkeit in den ersten Wintertagen zu verdoppeln.

 

Ein kleiner Rat. Trainieren Sie. Suchen Sie sich einen leeren Straßenabschnitt aus und versuchen sie zu manövrieren, zu bremsen. Erinnern Sie sich, wie das Auto auf sie reagiert, und wie Sie auf die, innerhalb eines Jahres, vergessene Situation reagieren.

Viel Erfolg auf den Winterstraßen!

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

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