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Die Seltsamkeiten des Dieselgeistes

Auf dem ersten Blick, der Skandal, in dem das Konzern Volkswagen verwickelt ist, ist es nicht der syrische Krieg mit seinen katastrophalen Folgen, und nicht der schwelende ukrainische Konflikt, und sogar nicht einmal ein Skandal in der FIFA. Die Besitzer von Autos, die vom Konzern für die Umrüstung  oder das Umprogrammieren zurückgerufen werden Autos Umwandlung oder Neuprogrammierung, sind nicht besonders besorgt.

Natürlich die Automobilhersteller, Finanziere und Politiker überwachen weiterhin die Situation. Und Anwälte aller Länder haben bereits Sicheln und Kornkammern vorbereitet.

 

Alles wurde schon aufgeschrieben und veröffentlicht. Es ist bekannt, was, warum, und was wird weiter kommen. Aber dennoch, es ist wie ein Kieselstein im Schuh, fühlt man einen Unbehagen.

Warum wurde der Diesel-Pkw dem Anathema aufgeopfert?

Es scheint ja, dass die Herren, die, die technologische Version der Theorie der globalen Erwärmung befürworten, sollten sich mit aller Leidenschaft in erster Linie auf einen Auto mit dem Benzinmotor überstürzen. Die Autos mit dem Benzinmotor ist der Kraftstoffverbrauch um 20% mehr, aber Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffemissionen gibt es mehr um 50 bis 90% überhaupt. Aber es wird ein Dieselauto angegriffen. Und durch einen seltsamen Zufall, genau pünktlich zum Beginn der „Pariser Klimakonferenz 2015“. Durch einen seltsamen Zufall, weil die Information über die wesentlichen Abweichungen der Umwelttestergebnissen von den zuvor angekündigten, hatte der ADAC nicht im Jahr, sondern noch im Jahre im 2012 verkündet. Doch bald brach den ADAC- Skandal aus. Das Autoclub wurde damals öffentlich „gepeitscht“ für die Manipulation der Ergebnisse in der Kategorie „Best Car of the Year“ und für die finanzielle Bagatelldelikte. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Strafe aus anderen Gründen folgte.

Die signifikante Überschreitung, einschließlich der NOx-Stickoxide, wurde kompromisslos an dem PEMS-Gerät registriert, welches ermöglicht die Messungen der Automobil-Emissionen in Bewegung aufzuzeichnen. TÜV Hannover-Nord präsentierte dieses Gerät auf der Hannover Messe noch im Jahr 2013. Die Messungsergebnisse von Schadstoffen in den Abgasen von einigen Automarken sind öffentlich zugänglich. Im Jahr 2013 haben die Forscher der europäischen Niederlassung des Internationalen Rates für sauberen Verkehr (ICCT) auf diese und ähnliche Ergebnisse der europäischen Tests ihr Augenmerk gelenkt. Weiter folgten die Messungen der Niederlassung von ICCT mit Sitz in den USA, zusammen mit den Wissenschaftlern der West Virginia Institute. Sie stellten Grenzüberschreitungen um 15- bis zu 30-mal.

 

Volkswagen – weil es ein Diesel ist, oder Diesel – weil es der Volkswagen ist?

Umweltstandards werden mit so einer Geschwindigkeit verschärft, so dass die Industrie sich nicht mit ihnen Schritt zu halten hat. Man könnte nur ahnen, dass es einige unausgesprochene Vereinbarungen gibt, denn es gibt in der Welt keinen einzigen Autohersteller, der keine Tricks anwendet, um die Regeln und Vorschriften umzugehen und zu sparen, einschließlich der Umweltsteuern. Aber wie man es sagt, wenn man nicht erwischt war- ist man keinen Dieb, besonders wenn du von niemanden gefasst wirst.
    Volkswagen wurde erwischt. In den USA. Im Jahr 2014 hatte VW erfolglos versucht, mi der friedlichen Lösung die Situation zu regeln. Es hatte nicht funktioniert, trotz des freiwilligen Rückrufs von 500 Tausenden Autos um die Probleme mit der Software zu beheben.
    Auf den US-Straßen gibt es weniger als 1% Diesel-Pkws. Der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen Konzerns wollte wirklich sehr diese Lücke in einem Land mit 320 Millionen Einwohnern und hohem Kaufkraftindex zu füllen. Der Umsatz begann unter dem Motto-Slogan „Clean Diesel“ („der reine Diesel“). In der ersten Hälfte des Jahres 2015 hatte VW in Vertrieb seinen Hauptkonkurrenten Toyota überholt. Und ganz bald brach der Skandal aus. Es wurde die geschätzte Höhe der Geldbußen in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar verkündet worden. Es lohnt sich zu sagen, dass die Dynastie Porsche-Piëch stimmte die Politik des VW-Vorstandsvorsitzenden Winterkorn überhaupt nicht zu, aber seine Entscheidung zu beeinflussen schaffte sie nicht. Erst am Ende des Jahres 2015, wenn die Familie die deutlich billiger gewordenen Aktien des Konzerns aufkaufte, wurde die Dynastie, schließlich zum Mehrheitsaktionär.
Heute schätzen die Analytiker den Verlust des Konzerns im Bereich von  100 Milliarden US-Dollar. Dies ist etwas weniger als die Auslandsschulden Argentiniens oder der Tschechischen Republik.
Es ist interessant, dass „British Petroleum“  wurde für das Vergießen von mehr als 5 Millionen Barrel Öl in den Golf von Mexiko für 18.7 Milliarden US-Dollar mit der Ratenzahlung der Geldbuße währen 18 Jahren verurteilt. Aber das ist doch die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des amerikanischen Kontinents!

Ist der Schaden überhaupt vergleichbar, der an die Natur und an den Menschen in einem und anderen Fällen verursacht worden?

 

Wurde der Mechanismus ins Leben gerufen?
In den Vereinigten Staaten wurde eine Sammelklage gegen die 14 Modelle noch eines anderen deutschen Herstellers – Mercedes-Benz, die mit BlueTec – Dieselmotor ausgestattet sind, erhoben. Doch im Gegensatz zu dem VW sind die Vertreter dieser Gruppe nicht in der Eile, ein reuiges Geständnis zu machen, und bereiten sich zur Gerichtsverhandlung vor. Der Konflikt, der schien zu Beginn als Konkurrenzkampf, droht jetzt nicht mehr lokal zu sein. Deutsche Autohersteller verteidigen sich bereits, und die restlichen folgen mit der Abwehr später. Die Staaten werden gezwungen die inländische Autoindustrie, ihre Steuerzahler und Unternehmer zu unterstützen. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden bereits unternommen: am 28. Oktober 2015 hat die Europäische Kommission eine Entscheidung getroffen, so dass die zulässige Emissionsgrenze für die Diesel-Motoren von  80 mg/km NOx auf 168 mg/km angehoben wird. Und ab dem Jahr 2020 – 120 mg/km. Daimler-Sprecher sagte, dass die Autohersteller bereits zusammen mit den Politikern an der Einführung eines einheitlichen Testsystems für die Autos „WLTP“ arbeiten. Zugleich betonte er, dass die entwickelte Methode wird die Normen in Einklang mit der Realität bringen und dass die EU die eigentliche Prüfung der Autos aller Automobilherstellern durchzuführen muss. Es wird jetzt nicht nur über das Schicksal des Dieselmotors gehen, sondern auch über den Verbrennungsmotor und die Automobilindustrie im Allgemeinen. Ob dies nicht zur Konfrontation zwischen den Staaten führen wird, wie es der Fall in der Öl- und Gasindustrie ist?

 
Foto vom Autor.
Übersetzung: Alla Rosco

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Über IF: Boris Margolin (Hannover)

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