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Das Museumsufer

Für mich und für viele Einwohner und Gäste von Frankfurt ist dass der schönste und anziehendste Platz der Stadt. Außerdem kann man sich hier auf einmal viele Museen ansehen.

 

Am Ufer des Mains

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Viele deutsche Städte- Bayreuth, Bamberg, Würzburg, Aschaffenburg, Hanau- sind am Mainufer entstanden. In Frankfurt fließt der Main durch das Herz der Stadt und die Uferpromenade beträgt vier Kilometer. Neun Brücken verbinden das rechte und linke Ufer des Flusses. Während der Jahrhunderte entstand hier eine schöne Architekturlandschaft, die aus Stadtvillen, Parkanlagen, Restaurants und Cafés besteht. Und diese Landschaft ändert sich auf verschiedenen Strecken ständig.

Nizza“ heißt ein Uferteil in der Nähe vom Hauptbahnhof. Im Vergleich zur vollen Hektik beim Hauptbahnhofareal mit den vielen Passagieren, Geschäften, Bars und Bordellen existiert hier eine Oase der Ruhe und Harmonie. Sebastian Reiz (1782-1861) und Andreas Weber(1832-1901) haben „Nizza“ geschafft. Später wurde der erste Stadtpark erneuert und erweitert. Heutzutage sieht man hier exotische Pflanzen und Bäume, die allerdings in der Lage sind auch in Frankfurt zu überwintern. Nach der Parkanlage kommen die Spielplätze.

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Nizza, hier mag man fotografieren.

  

Museen für jeden Geschmack

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Durch den „Eisernen Steg“ gelangen wir auf die andere Seite des Mains. Der Bau dieser Brücke wurde durch Einwohner der Stadt finanziert. 1869 wurde die Brücke eingeweiht. Auf der anderen Mainseite sieht man schöne villenartige Gebäude. Früher lebten hier reiche Bürger der Stadt, heute platzieren hier 14 verschiedene Museen.

Interessant ist die Geschichte vom Liebighaus. Zuerst diente das Gebäude als Domizil vom Fabrikant Henrich Liebieg. 1907 kaufte die Stadt Frankfurt das Haus, bald wurde hier das Skulpturmuseum eröffnet.2009 wurde das Liebighaus erweitert und renoviert.

In den70er kam die Idee am Mainufer verschiedenen Museen Platz zu geben.Schon früher gab es am Mainufer drei große Museen: das Städel, das Architekturmuseum und das Liebighaus.

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Städel.

Nun kamen andere bemerkenswerte und originelle Museen dazu. 1984 z.B. entstand das Deutsche Filmmuseum, das erste Museum solcher Art in Deutschland. Hier kann man in die große Welt des Kinos eintauchen, alte Filme anschauen, Filmkritiker hören.

1990 wurde das Ikonenmuseum eröffnet, zu deren Grundlage die Sammlung von Jörgen Schmidt-Voigt diente. Später kamen weitere Sammlungen anderer Sammler hinzu. Früher dachte ich, dass die Ikonen nun in europäisch orthodoxen Ländern hergestellt wurden. In Wirklichkeit wurden sie auch in Syrien, Ägypten und sogar Äthiopien gemalt, was man im Ikonenmuseum erleben kann.

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Mit Mazenen hatte Frankfurt Glück. 2000 wurde am Ufer das Museum Gierch eröffnet. Dank großzügiger Spende der Familie Gierch wurde es möglich, die regionale Kunst zu zeigen. In kürzester Zeit wurde das Museum ein Hingucker. Viele Ausstellungen(„Romantism in Rhein-Main Gebiet) erregten großes Interesse und Anerkennung.

Im Alltag und zur Festzeit

 

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Zweimal im Jahr finden am Museumufer zwei große Feste statt: das Museumuferfest (das letzte Wochenende in August) und die Nacht der Museen (in April). An diesen Tagen gibt es in jedem Museum spezielle Programme mit Führungen und Künstlerauftritten und das ganze Ufer verwandelt sich in eine Partymeile.

Wer regelmäßig Museen besuchen möchte, hat eine gute Möglichkeit namens Museumuferkarte. Für 85 Euro im Jahr können Sie beliebig viel alle Museen besichtigen.

 

Lina Zasepskaya, Text und Fotos.

 

 

русская православная церковь заграницей иконы божией матери курская коренная в ганновере

Über IF: Lina Zasepskaya

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