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Insel des ewigen Sommers

Winter in Deutschland ist auch Winter und Millionen Bundesbürger fahren nach Süden. In der letzten Zeit ist wegen der Terrorismusgefahr die Zahl der Urlaubsländer nach unten gegangen. Nach den Terroranschlägen in Ägypten und Tunis bliebt der Tourismus aus. Die kanarischen Inseln stellen eine gute Alternative dar. Dort ist es das ganze Jahr warm, europäischer Lebensstil, leckere Küche, nette Einwohner.

 

Welche Insel ist zu wählen?

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Das ist eine wichtige Frage. Die größten Inseln sind Teneriffa und Gran Canaria sowie auch die Beliebtesten. Hier findet man wunderschöne Sandstrände, eine exotische Pflanzenwelt, eine gut entwickelte touristische Infrastruktur. Fuerteventura und Lanzarote sind ungewöhnlicher: Felsen und Wüsten bestimmen die Ansicht. Das passt zu Menschen, die die Ruhe suchen. Noch weniger Touristen besuchen La Palma und El- Hierro. El-Hierro ist die kleinste Insel und besitzt keine Sandstrände. Deshalb ist dort Massentourismus unbekannt.

Falls Sie ein typischer Tourist sind, der bequeme Hotels und breite Strände mag und abends einen Spaziergang im Stadtzentrum mit Cafés und Geschäften unternehmen will, wählen Sie lieber Teneriffa oder Gran Canaria. Nach 4-5 Stunden Flugzeit tauchen Sie in einer anderen Welt auf: hell-blauer Himmel, Sonne und Palmen. Falls Sie langfristig buchen, beträgt der Ticketpreis hin und zurück etwa 350 Euro wie ein Flug nach Moskau oder St. Petersburg.

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Wie im Paradies. Las Amerikas.

Auf Teneriffa

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Auf Teneriffa gibt es zwei Flughäfen- im Norden in der Nähe die Hauptstadt Santa Cruz und im Süden. Im Winter ist es im Süden deutlich wärmer: die Lufttemperatur dort etwa 25 Grad, während es im Norden etwa 18 Grad warm ist. Ein deutlicher Unterschied! Natürlich schenkt Ihnen nicht jeder Tag Sonne, mal ist es wolkig, mal sogar regnet.

Im Süden gibt es viele kleine Urlaubsstädte, Las Amerikas und Los Christianos sind vor allem beliebt. Vor der Buchung des Hotels finden Sie unbedingt heraus, wie weit Sie vom Meer entfernt sind und ob ein Strand in der Nähe vorhanden ist. Vor fünf Jahren machten wir einen Urlaub im Städtchen Las Galletas. Das Meer war nicht sehr weit von uns, allerdings gab es dort kein Strand, sondern nur Felsen. Wir mussten jeden Tag zum Strand mit dem Bus fahren und nach ein- paar Stunden dort wieder zurück zum Hotel. Hotels in Las Amerikas und Los Christianos mit ihren wunderschöne Stränden sind natürlich teuer.

Kleine Freude des Insellebens

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Fast die ganze Urlaubszeit verbringt der Tourist am Meer. In Las Amerikas säubert man täglich die Strände mit einem Traktor. Deshalb sind die breiten Sandstrände sauber und schön. Einheimische Künstler bauen am Strand schöne Skulpturen aus Sand. Hier genießt man Ruhe. Zwar gibt es ab und zu Händler, die Sonnenbrillen, Uhren und Taschen anbieten, aber sie sind eher zurückhaltend.

Das Essen macht hier auch Spaß. Ein großer Teller Fisch mit Salat und Beilage kostet hier etwa 14 Euro.

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Schön!

Unter den Einheimischen findet man auch unsere früheren Landsleute, die an der Rezeption, in Reisebüros oder als Frisör arbeiten.

Abends flanieren Touristen durch das Zentrum, bewundern festlich dekorierte alte Häuser.

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Ein Spaziergang.

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Viele Hotels waren zur Weihnachtszeit besonders schön geschmückt.

                                                                                          

Julia Litwin, Text und Fotos.

 

 

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Über IF: Julia Litwin

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