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„Gärten der Welt“

So heißt der Park, der sich im Berliner Stadtteil Marzahn befindet. Diesen Park baute man während der letzten 15 Jahre. Hier gibt es verschiedene Gärten: den koreanischen, japanischen, orientalischen, chinesischen, Garten der Insel Bali, Renessaincegarten, den christlichen Garten. Ein schönes Erlebnis!

 

Chinesischer Garten

 

Der chinesische Garten ist der größte und eindrucksvollste. Er hat eine Fläche von 2,7 Hektar und gilt als der größte chinesische Park in Europa. 1994 wurden Peking und Berlin zu Partnerstädten. In drei Jahren beschloss die Stadtverwaltung von Peking ein großzügiges Geschenk – einen echten Chinesischen Garten- in Berlin zu errichten. Dadurch wurde der typische Erholungspark am Stadtrand zum Erlebnisgarten.

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Der Garten wurde von chinesischen Fachspezialisten angelegt und 2000 feierlich eröffnet. Schöne chinesische Pavillons direkt am kleinen See sind nicht nur schöne Dekoration, sondern dienen als Teehaus und Souvenir Shop. Hier kann man an Teezeremonien teilnehmen und rund 30 Teesorten probieren. Übrigens sind alle Mitarbeiter Chinesen.

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In den nächsten Jahren wurden auch japanische und koreanische Gärten eingerichtet als Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Berlin und Tokio, Berlin und Seoul. Diese Gärten sind kleiner aber sie hinterlassen ein Gefühl der Harmonie und Ruhe. Der japanische Garten ist ein trockener Garten, Steine und typische japanische Pflanzen spielen dabei eine besondere Rolle.

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Der Garten der Insel Bali befindet sich im Gewächshaus, dort wachsen tropische Pflanzen der Insel.

Die Orientalische Oase und der christliche Garten

 

Der orientalische Garten ist die andere große Entdeckung. So ein Garten gibt es nur in Andalusien oder Marokko. Wir sehen einen paradiesischen Gartenhof, der durch Fontäne, Keramik und exotische Bäume, wie Palmen, Mispel, Orangen geschmückt ist. Dazu kommt die imposante Empfangshalle.

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Der orientalische Garten wurde von marokkanischen Architekten entworfen und 2005 eröffnet. Der Garten wurde bald beliebt. Heutzutage kann man für besondere Anlässe die Empfangshalle und den Gartenhof mieten.

Nachdem der orientalische Garten eröffnet wurde, beschloss man noch einen christlichen Garten zu bauen. Es gab verschiedene Projekte, eines von ihnen wurde 2011 verwirklicht. Der christliche Garten ähnelt einem Klostergarten, die schwarze Marmorplatten und das fließende Wasser „sprechen“ über Ewigkeit. Der Buchstabenzaun ist originell und bildet Bibelstrophen ab.

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Und vieles mehr…

Das ist nicht alles. Der Park ist mit märchenhaften Figuren der Gebrüder Grimm & Andersen geschmückt. Hier gibt es Spielplätze und der Irrgarten sowie Blumenbeete. Man plant einen neuen Englischen Garten zu errichten.

Der Park „Gärten der Welt“ ist ganzjährig geöffnet, Hunde und Fahrräder sind beim Einlass verboten. Zur Information: ein Erwachsenenticket kostet 4 Euro Eintritt.

 

Lina Zasepskaya: Berlin, Text und Fotos.

 

 

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Über IF: Lina Zasepskaya

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